Erläuterungen zum vierten Biologischen Naturgesetz
Entdeckt von Dr. R. G. Hamer

Der nachfolgende Text basiert hauptsächlich auf Dr. Hamers Vermächtnis einer Neuen Medizin, und Dr. Henrard, 4. Biologisches Naturgesetz, Konferenz 1994, stellt aber keine vollständige Wiedergabe bzw. Übersetzung dar (enthält jedoch Zitate) (1.1.2001)



Nachtrag vom 06.12.2001: Die im folgenden beschriebene Rolle der Mikroben als "Hilfsarbeiter des Organismus" ist zwar richtig. Es stellt sich jedoch die Frage, welche Mikroben es überhaupt gibt, bzw. ob die Neue Medizin fälschlicherweise auf fiktive schulmedizinische/-biologische Virennachweise vertraut hat. Das 4. Naturgesetz der NM muß daher möglicherweise im Licht der Aufklärung durch einen Dr. Stefan Lanka neu formuliert werden. (siehe Buchvorstellung) [Ende des Nachtrags]


Das 4. Naturgesetz der Neuen Medizin, das Ontogenetische Gesetz der Mikroben ist zwar, wenn man das dritte Naturgesetz verstanden hat, nicht mehr schwer zu begreifen, aber u.U. sehr schwer zu akzeptieren! Schließlich wurde uns seit frühester Kindheit die Rolle der Viren und Bakterien als Feinde buchstäblich eingeimpft.

Mikroben, das sind 1) Pilze und Pilzbakterien 2) Bakterien und 3) Viren. Bevor wir uns ihren Funktionen und Aufgaben zuwenden, soll der "ontogenetische" Teil des 4. Naturgesetzes kurz erläutert werden. Die soeben vorgenommene Einteilung der Mikroben in 3 Gruppen hat nämlich ihren Grund: Sie ermöglicht eine stammesgeschichtliche Zuordnung. Pilze und Pilzbakterien sind die ältesten Mikroben; entsprechend bearbeiten sie diejenigen Organe, die vom Althirn gesteuert werden (umfaßt Stammhirn und Kleinhirn), also entodermalen bzw. mesodermalen Ursprungs sind. Die Viren sind die jüngsten Mikroben; sie sind logischerweise für diejenigen Organe zuständig, die von dem jüngsten Gehirnteil, der Großhirnrinde gesteuert werden, also ektodermalen Urprungs sind. Die Bakterien liegen entwicklungsgeschichtlich zwischen Pilzen und Viren, sind daher dem Mesoderm (mittleres Keimblatt) zuzuordnen. Im Vergleich zu den Pilzen/Pilzbakterien gehören sie aber zum "jungen Mesoderm", d.h. die Bakterien überlassen die kleinhirngesteuerten Organe den Pilzen/Pilzbakterien, und widmen sich ausschließlich den großhirnmarktlager-gesteuerten Organen des "jungen" Mesoderms.

Die Einteilung in drei Gruppen hat auch eine Bedeutung für die Arbeitsweise der Mikroben: Viren bauen auf, Pilze/Pilzbakterien bauen ab, Bakterien liegen wiederum dazwischen - sie können beides! Aber die entscheidende Frage ist natürlich: WAS bauen sie auf, und WAS bauen sie ab? Wollen sie uns vernichten, und werden nur von unserem durch Sport und gesunde Ernährung gestählten Immunsystem davon abgehalten?

Im Gegensatz zu den landläufigen Vorstellungen sind Mikroben nicht unsere Feinde, die von einer Verteidigungsarmee namens Immunsystem bekämpft werden müssen. Sie sind vielmehr unsere ´Freunde´, mit denen die Heilungsphase sowohl kompletter als auch heftiger wird. Beispiel: Mit Viren wird die Hepatitis ernster, aber auch gründlicher ablaufen und schneller beendet sein. Die Hepatitis selbst kann aber auch ohne Viren stattfinden.

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, daß das "Immunsystem" ein Begriff ist, der recht wahllos angewandt wird? Manchmal meint man damit virologische Immunität im Sinne des Vorhandenseins von Antikörpern, dann wieder die Abwehr gegen Mikroben UND "karzinogene" Stoffe, dann wieder allgemein die Widerstandskraft des Körpers gegen alle möglichen Krankheiten. Natürlich weiß niemand, was das Immunsystem eigentlich sein soll, es ist als "System" eine reine Fiktion, wenn es auch (teilweise) auf unbestreitbaren Einzelfakten aufbaut.

Im Unterschied zur Staatsmedizin sagt das 4. Biologische Naturgesetz, daß nicht eine "Schwächung des Immunsystems" zu "Infektionen" führt, sondern Voraussetzung ist ein Biologischer Konflikt, der mit dem DHS eingeleitet wird. Also z.B. ein Tumor in der konfliktaktiven Phase! So stark und langandauernd die Konfliktaktivität aber auch ist, so hochgradig die dadurch ausgelöste Anämie oder andere Schädigungen auch sein mögen, die Mikroben weigern sich (zunächst!) einzugreifen! Müßte man in solchen Fällen nicht von einem extrem geschwächten Immunsystem sprechen? Und trotzdem passiert nichts.

Denn aktiv werden die Mikroben immer erst mit der Lösung des Konfliktes. Die dann erreichte zweite Phase des Biologischen Sonderprogramms (Krankheit) ist häufig gefährlicher und auch lästiger bzw. schmerzhafter als die erste; sind Mikroben im Spiel (wir haben oben schon gesagt, es geht auch ohne), dann ist das sogar immer der Fall. Halten wir uns vor Augen, die Mikroben treffen ausnahmslos auf bereits verändertes Gewebe, verändert durch die erste "Krankheits"phase. Daß die Mikroben dann bei der Wiederherstellung des Normalzustands dieses Gewebes eine Rolle spielen, mag man sich schon denken, aber wie Dr. Henrard so schön sagt, müssen wir beobachten, was sie tatsächlich tun!

Und diese Beobachtung ist außerordentlich beeindruckend: Das überzählige Gewebe wird zerstört. Wenn keine Antibiotika oder vergleichbare Medikamente eingreifen, werden die Mikroben versuchen, den ursprünglichen Zustand des Organs (vor Konfliktschock) wieder herzustellen. Fehlen die Mikroben (aufgrund unserer "Hygiene" etc.) , gelingt das nur ansatzweise: Der Tumor hört auch dann auf zu wachsen, das tut er automatisch, wenn der Konflikt gelöst ist. Er wird dann inaktiv. Ohne Mikroben ist eine (vollständige) Zerstörung zwar nicht möglich, aber der Tumor wird dann eingekapselt. In manchen Fällen ist das Fehlen von Tuberkelbazillen ausgesprochen verhängnisvoll bzw. macht eine Operation erforderlich; in anderen Fällen wiederum stört der inaktive Tumor gar nicht und man kann auch ohne Operation sehr alt werden. Dasselbe gilt für Fälle, in denen nach einem Tumorabbau durch Mikroben noch Kavernen zurückbleiben, z.B. die berühmten Tuberkulose-Kavernen. Laut Henrard galt bei den klassischen Lungenspezialisten die Diagnose solcher Kavernen immer als Zeichen der abgeschlossenen Heilung, wenn es die einzigen Symptome waren.

Umgekehrt, wenn während der ersten Phase des Biologischen Sonderprogramms ("Krankheit") Substanzverlust eintritt, z.B. Nekrosen, dann bauen die Mikroben nach Lösung des Konflikts die verlorengegangene Substanz wieder auf. Eine kleine Feinheit: Auch in diesen Fällen tragen die Mikroben zunächst zur Zerstörung bei, d.h. die Zellen, die nach Beendigung des Konflikts noch übrig, aber nicht mehr lebensfähig sind, werden zunächst "abgetragen", bevor der Wiederaufbau, mit Zellvermehrung, beginnt.

Die Dauer der Mikrobenaktivität ist nicht identisch mit der Dauer der zweiten Krankheitsphase! Denn Mikroben braucht der Organismus nur, um zu zerstören, abzuräumen, aufzubauen - alles Leistungen, die gegen Ende der Heilungsphase nicht mehr benötigt werden.

Ich habe gesagt, daß An- und Abwesenheit von Mikroben einen Einfluß auf die Symptomatik des Krankheitsgeschehens haben. Einen noch größere Einfluß, jedenfalls was die Gefährlichkeit und die Dauer betrifft, hat jedoch der vorausgegangene Konflikt! Dr. Henrard führt hier zwei Extremfälle an. Der eine: Bei einer Röntgenuntersuchung werden zufällig Spuren einer früheren Tuberkulose entdeckt. Man ist verwundert, weil man nie TB hatte, aber dann fällt einem ein, daß man vielleicht mit 17 Jahren wegen einer Infektion einen Monat lang nicht in die Schule gehen konnte. Aber die Eltern waren gar nicht wirklich besorgt, weil sich schon bald Zeichen der Besserung einstellten und relativ schnell alles überstanden war. Das andere Extrem, das gerne in italienischen Opern vorgeführt wird: Nachdem die Hauptdarstellerin über ein Jahr lang ihre Lunge aus dem Leib gespuckt hat, stirbt sie schließlich völlig erschöpft in den Armen ihres Geliebten. Solche lang anhaltenden und manchmal tödlichen Reparaturphasen gibt es auch im wirklichen Leben, wenngleich die Stimme dann meistens nicht mehr so gut ist wie die der Opersängerin...Die Dauer und Intensität der Heilungs(Reparatur-)phase ist grundsätzlich proportional zu der Dauer und Intensität des Konflikts! Daher sterben auch so viele Menschen in oder nach Kriegen an TB oder anderen "Infektionskrankheiten". Denn in Kriegsphasen sind Konflikte tendenziell stärker und schwerer lösbar. Bei Unterernährung (wie sie häufig in Kriegen auftritt) kommt allerdings noch ein weiterer Faktor dazu: In der Reparaturphase braucht der Organismus eine besonders eiweißreiche Ernährung, die in Krisenzeiten oftmals nicht zu bekommen ist.

Es gibt zwei Arten von Rückfällen: der echte Rückfall, d.h. der alte Konflikt lebt wieder auf, oder in anderen Worten, die Lösung des Konflikts war nur eine vorübergehende. Es beginnt dann alles wieder von vorn, ohne daß vielleicht das alte Geschehen vollständig beendet ist; die Belastungen für das Individuum summieren sich in diesen Fällen, und sind dementsprechend auch gefährlicher. Die andere Art von Rückfall ist im Grunde gar keiner, sondern nur eine Fortsetzung der Heilungsphase nach einer Unterbrechung. Zu einer solchen Unterbrechung der "Reparatur" kommt es durch den Einsatz von anti-mikrobiellen Medikamenten, z.B. Antibiotika und Chemotherapie. Weil die Reparatur nach Absetzen der Medikamente wieder zurückkehrt, kassiert nach den Worten Dr. Henrards derjenige Arzt das "therapeutische Lob", der die Medikamente (zufällig) erst gegen Ende der Heilungsphase verschrieben hat, denn in diesem Fall wird es keinen nennenswerten "Rückfall" mehr geben.

Ärztliches Eingreifen
In der ersten Phase (Konfliktaktivität) ist ein Eingreifen nur selten angezeigt, nämlich im Falle von mechanischen Behinderungen durch einen Tumor. Das Mittel der Wahl wird dann regelmäßig die Operation sein.
Häufiger eingreifen muß der Arzt in der Heilungsphase! Hier gibt es vor allem zwei Indikationen:
1) Der Patient ist sehr schwach, dies ist insbesondere bei Neugeborenen und Greisen der Fall, außerdem in allen Fällen, in denen die Heilungsphase sehr lange dauern wird (dies kann man ja vorausbestimmen, wenn man die Dauer des Konflikts kennt, s.o.).
2) Im Fall von Mikroben, auf die unser Gehirn/Organismus nicht eingestellt ist. Unsere Haut ist beispielsweise voller Staphylokokken bzw. Streptokokken. Wenn diese, in unserem Körper ohnehin vorhandenen Mikroben, dann in der Reparaturphase zum Einsatz kommen, gibt es normalerweise keine Gefahr (falls Punkt 1 nicht erfüllt ist). Ihre Arbeit ist lästig oder schmerzhaft, aber nützlich. Ähnliches gilt beispielsweise für Tuberkelbazillen: Diese sind zwar in keinem Organismus ständig vorhanden, sondern endemisch, d.h. innerhalb einem bestimmten Gebiets sehr verbreitet, so daß man immer wieder damit "versorgt" wird. Gefahr droht aber dann, wenn man plötzlich mit Mikroben aus einer anderen Klimazone konfrontiert wird. Henrard spricht von einem weltumspannenden "mikrobiellen Ökosystem". Daß wir zwischen dessen verschiedenen Zonen in kürzester Zeit hin- und her wechseln (Flugreisen) war biologisch eben nicht vorgesehen. Auch diese Mikroben wirken erst in der "Heilungsphase" (ein Begriff, der in diesem Zusammenhang leicht zynisch wirken kann), auch diese Mikroben haben prinzipiell eine Reparaturfunktion, das Problem ist nur, daß sie nicht die "richtigen Handwerker" für unseren Organismus sind.




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