Impfen gegen Tetanus und Polio

Einige Fakten für Eltern, die sich wegen dieser Krankheiten Sorgen machen
von Dr. Viera Scheibner

   

Jan 1998 Quelle (engl.)


Mrs. J. Wood´s Leserbrief in der Sommer 97 Ausgabe des Magazins "The Informed Parent" (Informierte Eltern) inspirierte mich, diesen Brief an den Herausgeber von TIP zu schreiben. J. Wood vermied alle weiteren Impfungen, nachdem ihr klargeworden war, daß ihr voll durchgeimpftes Kind eine höchst verdächtige Phase von Keuchhusten entwickelte und jahrelang unter mehreren chronischen Krankheiten litt, weil ihm all diese Impfstoffe gespritzt worden waren.

Interessanterweise bestätigte der Spezialist, daß das Immunsystem des Kindes nicht sehr stark sei, aber der Allgemeinmediziner nannte sie unverantwortlich, als sie die Entscheidung traf, die Impfungen abzubrechen (ich würde mich wegen des Rats eines Allgemeinmediziners nicht verrückt machen, da diese in Großbritannien unter einem größeren finanziellen Interessenkonflikt in Bezug auf Impfungen stehen). Sie blieb unnachgiebig, macht sich aber immer noch Sorgen wegen Krankheiten wie Tetanus und Polio.

Tetanus ist eine sehr seltene Krankheit in entwickelten Ländern: In Australien gibt es pro Jahr gerade ungefähr 12 Tetanusfälle, die Hälfte dieser Patienten waren geimpft. Die vielleicht interessanteste Sache über Tetanus ist die, daß diejenigen, die es bekommen, keine Immunität dagegen entwickeln. Wie bekommt man Tetanus? Nun, von tiefen Stichwunden.

Mit anderen Worten, das Pathogen (Clostridium Tetani) wird buchstäblich mittels solcher tiefen Stichwunden injiziert. Die Impf-Injektion macht dasselbe: Es umgeht die normalen Eingangswege (Mund oder Nase) and befördert das Pathogen und die Toxine direkt in den Blutkreislauf, was eine unnatürliche, abnormale, gestörte Immunreaktion auslöst, die man Sensitivierung nennt.

Weit davon entfernt zu immunisieren, machen Tetanus- (und andere) Injektionen den Empfänger anfälliger für Krankheiten. J. Wood sah es klar an ihrem Kind: Chronische Krankheiten, wiederkehrender Husten und Erkältungen über Jahre. Es ist sehr wahrscheinlich, daß die offensichtliche Verbesserung des Gesundheitszustandes ihres Kindes darauf beruhte, daß es endlich Keuchhusten in der akuten Form entwickeln konnte - alle Eltern berichten entweder von einer deutlichen Besserung oder einem Verschwinden von "Asthma" nach einem akuten Keuchhusten. Man muß sich schon fragen, wieviel dessen, was "Asthma" genannt wird, eine Folge von Impfungen ist, die das Immunsystem des Kindes derart stören, daß es zu keiner angemessenen, akuten Immunreaktion mehr fähig ist.

Falls das keinen Sinn macht, dann vielleicht das folgende: Das "New England Journal of Medicine" veröffentlichte 1984 einen Artikel, wonach die Tetanus-Injektion zu derselben Störung der T4 und T8-Zellen führt, wie man sie in AIDS-Patienten sieht. Ein "mysteriöses" neues Syndrom tauchte in den Vereinigten Staaten auf: Tausende von Kindern entwickeln AIDS-Symptome (gestörte T4 und T8-Zellen) ohne HIV-positiv zu sein. Meine wohlerwogene Meinung ist die, daß dies von dem T (für Tetanus) aus dem DPT-Impfstoff kommt.

Polio wurde als natürliche Geißel der Menschheit dargestellt. Dennoch gehen Epidemien und Ausbrüche von Polio in Europa nur weniger als 100 Jahre zurück.

Die 1949-50 und spätere Ausbrüche von Polio wurden aufzeigbar durch intensivierte Diphterie- und Keuchhusten-Impfungen verursacht, sowie von Mandelentfernungen, anderen Injektionen (Schmerzkiller) und einer Vielzahl von Traumata. Sie erfanden einen Namen dafür: Provocation poliomyelitis.

Auch wenn dies in der Literatur nicht diskutiert worden ist, waren die frühesten Ausbrüche ganz eindeutig durch intensivierte Pockenimpfungen ausgelöst worden. Der Beweis dafür stammt aus ägyptischen Ausgrabungen: Aus den Armen und Beinen einiger Mumien konnte man auf Lähmungen schließen, aber natürlich wurde die Variolation (eine primitive Form der Pockenimpfung) schon seit Tausenden von Jahren praktiziert, und zwar überwiegend in Ägypten.

Als die erste injizierbare Polio-Impfstoff an 1,8 Millionen amerikanischen Kindern getestet wurden, hatten sie innerhalb von ein paar Tagen eine gewaltige Epidemie von paralytischer Polio: Bei den Geimpften, ihren Eltern und anderen Kontaktpersonen. Sie nannten es den "Cutter Zwischenfall" und behaupteten, daß einige der Impfstoffe (die von den Cutter Laboratories stammten) den aktiven Polio-Virus enthalten hätten. Daher zog die Firma ihre Impfstoffe vom Markt zurück, obwohl Polio-Impfstoffe, die von anderen Herstellern gefertigt waren, ebenfalls Lähmungen in diesem Ausbruch hervorgerufen hatten.

Die OP-Impfstoffe verursachen offiziell Lähmungserscheinungen, angeblich nur 10 - 12 gemeldete Fälle pro Jahr in den USA. Das Wort "gemeldet" ist hier das Schlüsselwort. Mit der massenweisen Anwendung der Polio-Impfstoffe und fortgesetztem Auftreten von Polio bei den Geimpften wuchs die Notwendigkeit, die Krankheit Polio neu zu definieren. Die klassische Definition von Polio ist eine Krankheit mit zurückbleibender Lähmung, die aber innerhalb von 2 Monaten verschwindet (gewöhnlich schon nach ein paar Tagen). Die neue Definition Polio jedoch ist ´eine Krankheit mit zurückbleibender Lähmung, die mehr als 60 Tage andauert.´Das ist das geheime Rezept der ´Ausrottung´ von Polio. Kinder bekommen immer noch Polio, aber diejenigen Fälle, die innerhalb von 60 Tagen verschwinden (die 90% aller Fälle stellen), werden nicht als Polio diagnostiziert. Eine neue Krankheit tauchte auf: Virale Meningitis, und im gleichen Maße wie das Auftreten von Polio zurückging, schoß die Zahl der viralen Meningitis-Fälle nach oben.

Das beste (und vielleicht erschreckendste) Beispiel dieses "eleganten administrativen Schritts" ist die vermeintliche Eliminierung von Polio in Südamerika. Das ´Journal of Infectious Diseases´publizierte 1991 die Ergebnisse einer größeren Impfwelle zwischen 1985 und 1989, welche die Eliminierung von Polio zum Ziel hatte. Innerhalb von 4 Monaten hatten sie einen gewaltigen Ausbruch von paralytischer Polio (350 Fälle). Sie entschieden sich dafür, den Impfstoff zu überarbeiten. Nun, wenn der Ausbruch bei den Ungeimpften erfolgt wäre, hätte es keine Notwendigkeit gegeben, den Impfstoff neu zu entwickeln. Der Ausbruch erfolgte aber bei den Geimpften.

Jedoch dauerten die Ausbrüche bei einer zunehmenden Zahl von gemeldeten Fälle Gliederlähmung weiter an. Was taten sie also? Sie begannen, die meisten dieser Fälle Gliederlähmung zu streichen. Von 2094 berichteten Fällen ´bestätigten´sie nur 130, der Rest (1964) wurde gestrichen.

Sie veröffentlichten ein Schaubild, das ständig steigende gemeldete Fälle als schattenhafte Spalten im Hintergrund zeigt, jedoch stetig fallende Zahlen ´bestätigter´Fälle in schwarzen Spalten im Vordergrund. Ich lobe sie für die Art der Veröffentlichung: Jeder aufmerksame und nicht-gehirngewaschene Leser kann klar sehen, was in Südamerika zwischen 1985 und 1989 passiert ist: Massenimpfungen lösten Ausbrüche von paralytischer Polio aus, und sie versuchten es mit der Streichung der großen Mehrheit der Fälle zu übertünchen. Als sie dann im Jahr 1989 das Programm endlich stoppten, ging auch die Zahl der gemeldeten Fälle (die schattenhaften Spalten im Hintergrund) zurück.

Dasselbe geschah in anderen Ländern: Gewaltige Epidemien von Lähmungen folgen Massenimpfungen. Wieviele Impfungen braucht ein Kind um geschützt zu sein? Kindern wird eine zunehmende Zahl von "Boostern" [Vitamine, Nahrungsergänzungsstoffe etc.] gegeben. Warum? Dieser Trend macht nur Sinn, wenn man berücksichtigt, daß alle Ausbrüche und Epidemien von ´durch Impfungen vermeidbaren´ Krankheiten beim Geimpften passieren. Die Impfungen sind nicht wirksam.

Der knappe Platz erlaubt mir nicht, mehr zu diesem interessanten Thema auszuführen. Es gibt nur eine Immunität: Die natürliche Immunität, die Kinder erwerben, wenn sie duch infektiöse Kinderkrankheiten gehen. Sie sind da, um das Immunsytem von Kindern zur Reife zu bringen, und sie stellen Meilensteine in ihrer Entwicklung dar. Vielleicht mehr zu diesem Thema in einer der nächsten Ausgaben von TIP. Einige Probleme mit infektiösen Kinderkrankheiten sind auch das Ergebnis von Falschbehandlung: Wenn Sie einem Kind mit schweren Masern Antibiotika geben, statt Vitamin A und C, und wenn Sie sein Fieber herunterdrücken, dann betteln Sie um Komplikationen.

Und last but not least: Wie besorgt man wegen diverser Krankheiten auch sein mag, sollte man eine wichtige Sache nie vergessen, nämlich daß Impfungen Krankheiten nicht verhindern, sondern dich krank machen.



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