Vergleich mit der Konz´schen "UrTherapie"

Bekanntlich ist Dr. Hamer nicht der einzige medizinische Außenseiter, der die Schulmedizin vehement bekämpft (und umgekehrt). Der interessanteste (obgleich im Gegensatz zu Dr. Hamer kein Arzt) ist für mich Franz Konz, der zunächst mit "1000 ganz legalen Steuertricks", später mit "Der große Gesundheits-Konz" eine riesige Aufmerksamkeit erlangte. In der Hoffnung, das Verständnis für die Neue Medizin zu fördern, habe ich nachfolgenden Vergleich zusammengestellt.



Konz schreibt:
Die Mediziner täuschen in der Öffentlichkeit vor, der Krebs sei nicht so schlimm, wenn man ihn nur früh genug erkennen würde.

Vergleich mit der Neuen Medizin:
"Vortäuschen" ist genau der richtige Ausdruck. Denn Früherkennung ist tatsächlich ein Schwindel der Schulmedizin (vgl. dazu auch meine Seite "Krebsheilungen - ein statistischer Schwindel"), jedenfalls wenn die frühe Diagnose zur (falschen) schulmedizinischen Behandlung führt!

Konz:
Nüchterne Zahlen beweisen: Es spielt so gut wie keine Rolle, ob nicht behandelt oder schulmedizinisch behandelt wurde - echte Krebskranke - gleich ob Brust-, Magen-, Lungen-, Kehlkopf-, Blut- oder Knochenkrebs - sind nach zeitlich feststehenden Prozentsätzen zum frühen Tode verurteilt!

Vergleich mit der Neuen Medizin:
Übereinstimmung darin, daß die schulmedizinische Behandlung keine Vorteile gegenüber einer Nichtbehandlung bringt. Übereinstimmung auch, daß es "echten" und "unechten" Krebs gibt; in der Neuen Medizin kein "echter" Krebs sind die inaktiven Tumoren, die mangels entsprechender Mikroben nie (ganz) abgebaut wurden = Spuren eines alten abgeschlossenen Geschehens.
Keine Übereinstimmung hinsichtlich folgenden Punktes:
Krebs als Killer vs. Krebs als Sinnvolles Biologisches Sonderprogramm der Natur, zwar auch manchmal gefährlich, aber hohe Sterblichkeit (außer durch Chemo etc.) nur aufgrund Diagnose- und Prognosepanik.

Konz:
Krebs ist kein örtlicher Prozeß. Krebs ist eine Erkrankung des ganzen Körpers! Nochmals: Ein Krebskranker ist nicht nur ein bißchen verkrebst - so wie Du nicht nur ein bißchen tot sein kannst, wenn Dich die Mediziner auf ihren Intensivstationen kaputt gemartert haben - nein, er ist durch und durch verkrebst.

Vergleich mit der Neuen Medizin:
Jein. Zunächst einmal sieht Konz sich hier im Widerspruch zur Schulmedizin, allerdings sind nur die Zeitabläufe unterschiedlich: Laut Konz ist von vornherein schon "alles" verkrebst, in der Schulmedizin erst, wenn sich die "Metastasen ausgebreitet" haben. Da die Schulmedizin eben diese "Metastasierung" um jeden Preis verhindern will, ist die brutalstmögliche "Therapie" vorprogrammiert.
Nach der Neuen Medizin hat Konz teilweise recht: Der Tumor IST nicht die Krankheit! Der Tumor ist nur Ausdruck einer Krankheit, und nicht einmal ihr gefährlichster Teil. Die Vorstellung, daß man "total verkrebst" ist, wird allerdings von der NM nicht geteilt, vielmehr wird die Krankheit als spezifisches Sonderprogramm betrachtet, das nur einen bestimmten Teil des Gehirns und nur ein bestimmtes Organ "befällt", einhergehend mit einer ebenfalls spezifischen psychischen Belastung.
Die NM geht natürlich wieder insoweit mit Konz einig, daß der ganze Körper (und die Psyche als Ganzes) von einem solchen Sonderprogramm betroffen ist, am deutlichsten wird das am Zustand des vegetativen Nervensystems: Der Patient befindet sich während der Phase des Tumorwachstums in Dauer-Sympathicotonie (Dauer-"Streß"), ich verweise auf den folgenden Auszug aus "Vermächtnis einer Neuen Medizin".

Konz:
Eine Krankheit läßt sich nicht aus einem Körper herausschneiden! Der Gedanke, dies sei möglich, ist nicht mehr als Glaube an Zauberei! Finsteres Mittelalter!

Vergleich mit der Neuen Medizin:
Korrekt auch nach der Neuen Medizin. Man kann einige "Krankheiten" auch ganz ordentlich symptomatisch behandeln, aber bei Krebs muß man an die Wurzel gehen.

Konz:
Auf meine zwingende Folgerung ist bis heute noch kein Medizinprofessor gekommen: Der Körper sucht sich seiner durch Fleisch-Fabrikationskost aufgespeicherten Gifte durch die bequemsten Ausgänge zu entledigen: Da bieten sich vor allem die nach außen führenden Milchgänge in der Brust einer Frau an

Vergleich mit der Neuen Medizin::
Dies ist eine Theorie, die mit der Neuen Medizin nichts gemein hat - jedenfalls was die Krebsentstehung betrifft!

Konz:
Wo liegen die tieferen Gründe dafür, daß sich Frauen nicht mehr auf sich selbst besinnen, sich Angst und Schrecken einjagen lassen und sich von einem Mann ihrer Schönheit und sexuellen Empfindungsfähigkeit berauben und den Busen absäbeln oder aushöhlen lassen? Daß sie vor einem völlig fremden Kerl auf kaltem Chromgestell die Beine auseinanderspreizen und sich ihre Weiblichkeit durch eine Gebärmutterausräumung aus dem Leib nehmen lassen?

Vergleich mit der Neuen Medizin:
Eine teilweise weltanschauliche Aussage (sicher auch ohne Anspruch auf Wissenschaftlichkeit), die sich aber mit den Folgerungen der Neuen Medizin vollinhaltlich deckt!

Konz:
Es gibt keine Heilmittel.

Vergleich mit der Neuen Medizin:
Im Prinzip Übereinstimmung mit der NM. Es gibt kein Zaubermittel, das ein Sonderprogramm ("Krankheit") zur Umkehr bringt, es gibt natürlich medikamentöse Möglichkeiten zur Bewältigung von klinischen Krisen oder zur Ausgleich von Folgeschäden (Insulin), oder Operationen zur Vermeidung mechanischer Probleme. Ob Konz das ebenso sieht, weiß ich nicht. Medikamente können demnach gemäß der Neuen Medizin die (Selbst-)heilung erleichtern oder ermöglichen, aber nicht selbst im engeren Sinn heilen.

Konz:
Das mußt Du als Verkrebster wissen: Krebs läßt sich nur mit äußerster Konsequenz (und bei vorheriger Chemo- und Radiotherapie) höchstens einmal besiegen. Eine zweite Chance gibt Dir die UrMedizin nicht mehr! Wenn Dir Dein Leben lieb ist, dann gibt es kein Zurück-mehr-zur-Koch-Kost! Mit der kleinsten Sünde fütterst Du den zum kleinen Polypen geschrumpften Krebs zum riesigen Monsterkraken heran, der Dich erwürgen wird.

Vergleich mit der Neuen Medizin:
Auch die Neue Medizin gibt einer natürlichen Ernährung aus vielerlei Gründen den Vorzug vor Fleisch-, Zucker- und Alkoholorgien. Auslöser von Krebs jedoch ist nach der NM immer ein DHS, ein biologischer Konfliktschock. Freilich gibt es auch ein "Milieu", das das Auftreten eines DHS begünstigt, und ungesunde Ernährung gehört dazu. Allerdings kann man nach der NM mit Urkost (oder sonstiger "gesunder Ernährung") weder den Krebs zuverlässig verhindern, noch ihn gar heilen. Nur durch die Lösung des Konflikts kann der Patient in die Heilungsphase gelangen, wobei ihm sowohl beim Versuch einer Lösung, als auch während der Heilungphase, bestimmte Ernährungsformen eher entgegenkommen als andere. Davon abgesehen, hat die Beschreibung von Krebs als "Monsterkraken" mit dem Verständnis der Neuen Medizin natürlich auch nichts zu tun.

Schlußfolgerung:

Es drängt sich der Eindruck auf, daß die Rolle der Ernährung im Rahmen der Neuen Medizin noch ungenügend erforscht ist. Insbesondere trifft dies für mögliche biochemische Einflüsse bestimmter Substanzen auf das Gehirn zu. Umgekehrt ist die "UrTherapie" nach Franz Konz ohne die Biologischen Gesetzmäßigkeiten der Neuen Medizin keine komplette Medizin. Sie enthält auch einige wissenschaftliche Irrtümer, bedingt durch die Unkenntnis der fünf Biologischen Gesetzmäßigkeiten. Da die Neue Medizin wissenschaftlich bestätigt ist, sollte Konz sein Konzept entsprechend korrigieren. Beiden Richtungen kommt die Tatsache zugute, daß man im Regelfall seine Heilungschancen schon allein dadurch erhöht, daß man bestimmte schulmedizinischer Folterungen (Chemotherapie, Hirnoperationen etc.) meidet, insbesondere wenn man sich auch von Krankheitssymptomen nicht verrückt machen läßt, sondern sie als notwendigen Teil der Heilung ansieht.

Nachtrag vom 17.02.01:
Mittlerweile hat Christian Joswig in seinem bemerkenswerten Artikel "Fieber? Wunderbar!" einen Bezug zwischen Neuer Medizin und "gesunder Ernährung" hergestellt, ohne allerdings auf die oben aufgeworfene Frage (cerabrale und psychische Reaktion auf bestimmte Stoffe) einzugehen.

Quellen der Konz-Zitate:
http://www.bfgev.de/dggk/1/41.html
http://www.tierversuchsgegner.org/Gesundheit/konz u.a.



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