Jürgen Faas                                                                                                                                       02.03.2002
Vorstadtstr. 27
74360 Ilsfeld
Email: juerggie@heilbronn.netsurf.de



Bundesgesundheitsministerin
Frau Ulla Schmidt
Mohrenstr. 62

10117 Berlin


Kostenexplosion im Gesundheitswesen, Teil 2

Sehr geehrte Frau Ministerin Schmidt,

ich habe Sie zu obigem Thema bereits am 4.7.2001 angeschrieben; zu Ihrer schnelleren Orientierung füge ich die Kopie meines damaligen Schreibens nochmals bei.

Soweit ich es mitbekommen habe, haben Sie es tatsächlich nicht erreicht, die Kostenschere im Gesundheitswesen "in den Griff" zu bekommen. Ich möchte nun mein Anliegen konkretisieren.

Nachhaltig "preiswerter" kann die Medizin nur werden, wenn wir die Selbstheilungskräfte des Organismus fruchtbar machen und unterstützen. Es gibt verschiedene alternative Therapieformen, die dieses Konzept teilweise aufgreifen, aber die vollständige wissenschaftliche Grundlage für diese Art der (Selbst)heilung ist die Neue Medizin (NM) nach Dr. med. Ryke Geerd Hamer. Ich bin mir sicher, daß Sie von anderer Seite schon einiges darüber gehört haben.

Mit Ihrer Vorgängerin im Amt hatte ich Meinungsverschiedenheiten über ihre (und damit auch Ihre) Zuständigkeit. Mir ist selbstverständlich bewußt, daß neue wissenschaftliche Erkenntnisse zunächst in die Universitäten gehören, und nicht auf Ihren Schreibtisch. Was mir jedoch zu denken gibt ist, daß zum einen bereits ein jahrzehntelanger Kampf gegen die Universitäten geführt wird, damit diese ihrer Pflicht zu einer Überprüfung der NM nachkommen, zum anderen auch Sie einen Amtseid geleistet haben, in dem Sie geloben, "Schaden vom Volk abzuwenden und seinen Nutzen zu mehren".

Beiliegend finden Sie auch das Schreiben der Ärztekammer Südbaden an Dr. med. Rosemarie Berbuer, in dem die grundsätzliche Legalität der NM-Anwendung bestätigt wird. Sie sehen, es tut sich etwas! Ich habe mir überlegt, wie *Sie* zu einer positiven Entwicklung beitragen könnten, bin aber zum Schluß gekommen, daß Sie ja Ihren eigenen Aufgaben- und Kompetenzbereich weitaus besser überblicken als es mir möglich wäre. Daß Ihnen alle Hände gebunden sind, kann ich mir aber nicht vorstellen, sonst wäre das Gesundheitsministerium ja nur ein Alibi-Institut. In diesem Sinne möchte ich Sie nur herzlichst bitten: Tun Sie etwas!

Mit freundlichen Grüßen
Juergen Faas



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