Beweis in Uganda?


Koliadins Analyse
Eine britische Studie in Uganda kam zu dem Ergebnis, daß "HIV-positive" Personen ein 60 Mal höheres Sterblichkeitsrisiko aufwiesen als "HIV-negative". Korrelationen wie diese sind es, die die große Mehrheit der Wissenschaftler und Laien zu dem Schluß verleiten, es lägen überwältigende Beweise für das "HIV erzeugt AIDS"-Dogma vor. Wer dagegen protestiert, betreibt angeblich Haarspalterei. Tatsächlich lassen sich solche vermeintlichen Korrelationen jedoch mit klassischen Mitteln der Logik widerlegen. Vladimir Koliadin hat dies in seiner Analyse "HIV AND MORTALITY IN AFRICA Does it prove that HIV causes AIDS?" getan.


Zusammenfassende Übersetzung und Kommentare zu Koliadins Analyse:
In der besagten Studie wurden etwa 10.000 Menschen aus der ugandischen Landbevölkerung auf "HIV" getestet. Von den 13- bis 44-jährigen waren 9,6% "HIV-positiv". 2 Jahre lang wurde dann die Sterblichkeit sowohl der HIV-Positiven als auch der HIV-Negativen aufgezeichnet. Pro Jahr starben 51 von 534 Personen der "positiven" Gruppe , das sind 96 von 1000. In der "negativen" Kontrollgruppe starben (ebenfalls pro Jahr) lediglich 8 von 5.800 Menschen, was 1,4 von 1000 entspricht. Das Risiko, innerhalb eines Jahres zu sterben, ist also für die "Nicht-Infizierten" um 96 : 1,4 = 69 Mal niedriger als für die "Infizierten"! Dieses Ergebnis wurde dann noch altersbereinigt, so daß der oben genannte Faktor 60 verblieb.
Koliadin weist nun darauf hin, daß es neben der naheliegenden "HI-Virus erzeugt direkt oder indirekt AIDS"-Erklärung noch 4 weitere alternative Erklärungsmodelle gibt. Diese seien hier zunächst kurz dargestellt:


Hypothese I:
Korrelation zwischen HIV und AIDS gibt es nur in bestimmten Risikogruppen, wobei HIV ein Indikator für riskanten, ungesunden Lebensstil ist.

Hypothese II:
HIV ist ein weit verbreitetes harmloses Retrovirus, das nur zur Vermehrung fähig ist, wenn die Gesundheit bereits angeschlagen ist. Die HIV-Infektion selbst ist eine milde opportunistische Infektion, ein früher Indikator von Problemen mit der Immunität.

Hypothese III:
Die "HIV-Proteine" gehören nicht zu einem Virus, sondern sind zellulärer (endogener) Natur. Die Gene, die die Struktur dieser Eiweiße verschlüsseln, sind normalerweise inaktive Bestandteile des menschlichen Genoms. Nur unter bestimmten Bedingungen, z.B. bei katabolischem Streß, sind diese Gene aktiv und die Zellen beginnen diese Eiweiße zu produzieren. Wenn diese Eiweiße dem Immunsystem unbekannt sind, werden spezifische Antikörper dagegen produziert. Genau diese Antikörper sind es, die von den "HIV-Tests" entdeckt werden.

Hypothese IV:
Die Antikörper, auf welche der HIV-Antikörpertest anspricht, sind völlig unspezifisch - sie gehören zu nicht-spezifischen Immunglobulinen. Unter bestimmten Bedingungen (z.B.: Überstimulation durch fremde Antigene, katabolischer Streß) werden B-Zellen hyperaktiv und produzieren Immungluboline mit größerer nicht-spezifischer Ähnlichkeit als gewöhnlich. Sowohl ELISA- als auch Western Blot-Tests reagieren empfindlich und fehlerhaft auf nicht-spezifische Verbindungen, weil beide auf dem "Sandwich"-Prinzip basieren. Folglich ist ein positiver HIV-Antikörpertest lediglich ein Indikator, der anzeigt daß B-Zellen hyperaktiv sind (was wiederum ein Zeichen für AIDS und viele andere abnormale Zustände von Organismen ist).


Koliadin schließt daraus: "Es gibt daher keinen Mangel an alternativen Erklärungen für HIV-Positivität und deren Korrelation mit ernsten Krankheiten. Eine vergleichende Analyse der alternativen Hypothesen liegt jenseits der Möglichkeiten dieser Abhandlung. Vielmehr soll hier allein auf den Umstand abgestellt werden, daß sämtliche Alternativ-Hypothesen HIV-Positivität als einen Indikator (marker) für einen (bereits) beeinträchtigten Gesundheitszustand oder andere krankheitsverursachende Faktoren betrachten."
Deshalb faßt Koliadin bei den weiteren Betrachtungen alle Alternativ-Hypothesen unter dem Begriff "Marker-Hypothesen" zusammen.

Sowohl diese "Marker-Hypothesen" als auch selbstverständlich die herrschende Virus-Theorie sind in der Lage, die höhere Todesrate bei seropositiven Personen (jedenfalls in der Tendenz) korrekt vorauszusagen. Gibt es irgendeine Tatsache, die nur durch *eine* dieser beiden grundsätzlichen Theorien erklärbar ist? In der Gruppe der Seropositiven wird man vergebens danach suchen. Seltsamerweise wurde die Vergleichsgruppe aber weithin ignoriert, obwohl doch sofort auffallen muß, daß deren Sterblichkeit äußerst gering ist (andernfalls wäre der eindrucksvolle Faktor 60 nicht zustandegekommen). Man halte sich vor Augen: In Uganda, auf dem Land, sterben von 1000 Personen, zugegeben mit 13 - 44 Lebensjahren eher jung, pro Jahr gerade mal 1,4 (!).
Ist das die Sterblichkeitsrate, die man ohne (vermeintliches) HIV und AIDS erwarten könnte? Wenn ja, müßte man als Ursache für die 60 Mal höhere Mortalitätsrate in der seropositiven Gruppe tatsächlich das Wirken des HI-Virus annehmen. Sieht man hingegen eine Mortalitätsrate von 9,3/1000 Pers/Jahr als realistisch an, wäre die HIV->AIDS-These widerlegt. Denn das ist genau die Rate für beide untersuchte Gruppen zusammengenommen.

Damit nähern wir uns der alles entscheidenden Frage, wie man denn nun feststellen kann, ob in der ausgewählten Population, ohne (vermeintliches) HIV und AIDS, eher 1,4 oder eher 9,3 Personen aus 1000 der genannten Altersgruppe sterben. Koliadin meint, daß es aus der "Vor-HIV"-Zeit keine auch nur halbwegs verläßlichen Daten aus Uganda gäbe. Ich füge hinzu, daß die Aussagekraft solcher Zahlen wegen des zeitlichen Abstands auch eingeschränkt wäre.

Koliadin wählt zwei Wege der Annäherung:
1) Er rechnet den Wert von 1.4, genauer: 1.38 Todesfälle/1000 Personen auf 30 Jahre hoch. Für die Ältesten der Altersgruppe wäre dies natürlich nicht korrekt, wohl aber, jedenfalls ungefähr, für die jüngsten. Demnach müßte ein 13- oder 14-jähriger Junge eine 96%-ige Chance haben, die nächsten 30 Jahre zu überleben, also mindestens 43 oder 44 Jahre alt zu werden. Dies ist auch ohne HIV kaum vorstellbar und entspricht in keinster Weise der Erfahrung, daß in Uganda schon immer relativ viele Menschen jung gestorben sind.
2) Erhärtet wird diese Anschauung durch einen zweiten Vergleichsmaßstab: In den USA starben in der Altersgruppe von 15 - 44 im Jahr 1980 (bevor die ersten "AIDS"-Kranken auftauchten)157.685 on 105.203.377 Angehörigen dieser Altersgruppe. Das sind 1,5/1000. Nun wäre es sehr verwunderlich, wenn die Zahl der Sterbefälle in Uganda, auch ohne AIDS, nichts um ein Vielfaches höher wäre, gerade bei jüngeren Menschen. Laut Koliadin errechnet sich bei einer Sterblichkeit von 9,3/1000/Jahr eine 75%ige Chance, die nächsten 30 Jahre zu erleben (wieder für einen 13-Jährigen, müßte man hinzufügen). Dies erscheint bei weitem eher realistisch als die erwähnte 96%ige Überlebensrate.

Ein abschließender Beweis zugunsten der alternativen AIDS-Theorien ist mangels exakter Zahlen nicht möglich. Genauso wenig ist aber ein Beweis zugunsten des herrschenden HIV-Dogmas möglich; welche Erklärung plausibler ist, mag jeder für sich entscheiden. Zur Klarstellung sei noch einmal in zwei Sätzen zusammengefaßt: Wenn es auch ohne HIV normal ist, daß von 1000 13 - 44-jährige Personen aus der ugandischen Landbevölkerung jährlich 9,3 Personen sterben (und natürlich müßte man sich notgedrungen an der "VOR-HIV-Zeit orientieren), dann entspricht dies genau der Zahl der gestorbenen Personen in der genannten Studie. Das wiederum würde bedeuten, daß die höhere Todesrate bei den Seropositiven einfach dadurch zustande kommt, daß der "HIV-Test" eine Auslese zwischen Gesunden und gesundheitlich bereits Angeschlagenen getroffen hat.
Randbemerkung:
Ich weiß nicht, ob der Sterblichkeit der "HIV-Positiven" auch durch einschlägige Medikamente wie AZT nachgeholfen wurde [Nachtrag vom 01.10.00: Mittlerweile hatte ich Gelegenheit, die Studienbedingungen einzusehen; dort wird die Verabreichung von AZT bestritten]. Ferner muß man davon ausgehen, daß diese Menschen über ihren Status unterrichtet wurden; dies bleibt nicht ohne psychische und damit auch physische Konsequenzen.
 
Dr. Christian Fiala (Wien): "AIDS in Afrika am Beispiel Ugandas" (äußerst lesenswert!)
Neville Hodgkinson über "AIDS" in Afrika
 
Nachtrag vom 01.10.00:
Koliadin hat kürzlich noch einmal in einer Mailingliste zu der oben genannten Studie sowie zu einer (jüngeren) Thailand Studie Stellung genommen. Im "Lancet" vom 26.08.00 sehen Kilmarx et al. in den Ergebnissen der Thailand-Studie starke epidemiologische Evidenz für die HIV-erzeugt-AIDS-Theorie. Koliadins Meinung zu beiden Studien ist, in seiner eigenen (von mir übersetzten) Zusammenfassung, die folgende:

Wenn die Korrelation zwischen HIV+ und Todesfällen zu stark ist, ist das ein Beleg GEGEN die kausale Rolle von HIV. Um den Grund dafür zu verstehen, sollte man sich zunächst einmal den extremen Fall vorstellen, daß die Korrelation eine ABSOLUTE wäre - das heißt, daß alle Menschen, die sterben, HIV-positiv waren.

In jeder Bevölkerungsgruppe ist mit einer bestimmten Zahl von Todesfällen (ohne HIV) zu rechnen. Bringt man nun HIV ins Spiel, dann gibt es aber nur eine Korrelation zwischen zwischen HIV und einer "normalen" Mortalitätsrate - die in Übereinstimmung mit den Voraussagen der "HIV-ist-ein-Marker" Alternativ-Hypothesen steht.

Eine entscheidende Frage ist ob die Todesrate bei HIV-Negativen geringer als normal ist.

In dieser Thailand-Studie, wurden in der Summe 2000 Lebensjahre von HIV-negativen weiblichen Prostituierten in Thailand beobachtet, und es ereignete sich KEIN KRANKHEITSBEDINGTER TODESFALL - lediglich ein Selbstmord sowie ein Tod, der auf Komplikationen bei der Entbindung beruhte. Ist ein solches Ergebnis normal für Prostituierte in Thailand?

Zurück zu "AIDS"
Zurück zum Start (Homepage)