Dipl. Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne zur Klima-Diskussion
Der unveröffentlichte Leserbrief (an die Berliner Zeitung)

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestatten Sie zu der aktuellen Klima-Diskussion einige Anmerkungen in Form eines Leserbriefes:

Wer jetzt über den US-Präsidenten herfällt, um ihn ob seiner Entscheidung, das Kyoto-Protokoll nicht zu unterzeichnen, zu kritisieren, findet sich zwar in "guter" Gesellschaft, doch offenbart er auch öffentlich sein schulisches Unwissen. Ob Gerhard Schröder, Jürgen Trittin, Reinhard Loske oder Klaus Töpfer, alle haben die "Reifeprüfung", doch haben sie offentlich nicht gelernt kritisch zu denken und den eigenen Verstand zu benutzen.

Hätten die Herren in Biologie aufgepaßt, dann wüßten sie, daß Kohlendioxid kein Luftschadstoff ist, sondern das wichtigste Grundnahrungsmittel für alle Pflanzen und damit auch für das tierische und menschliche Leben. Ohne CO2 in der Luft gäbe es keine Photosynthese oder CO2-Assimiliation, das heißt keine Nahrung und auch keinen Sauerstoff, um diese Nahrung im Körper zu verbrennen, das heißt daraus Lebensenergie zu gewinnen.

Hätten die Herren in Geographie aufgepaßt und sich eine Weltklimakarte angeschaut, dann wüßten sie um die natürlichen Klimazonen, die mannigfaltige Klimavielfalt auf der Erde. Diese ergibt sich aus der Kugelgestalt der Erde wie der Verteilung von Land und Meer. Sie wüßten auch, daß das Klima eine statistisch vom Wetter abgeleitete Größe ohne jegliches Eigenleben ist. Mag man auch eine "Globaltemperatur" berechnen können, so gibt es noch längst kein "Globalklima", das man beeinflussen und unter Schutz stellen könnte.

Hätten die Herren in Physik aufgepaßt, dann wüßten sie, daß die Erde wie jeder andere feste und flüssige Körper in Abhängigkeit von seiner Temperatur unentwegt Wärmeenergie in Form von Lichtteilchen oder Photonen abstrahlt. Sie wüßten auch, daß Gase nur selektiv Strahlung absorbieren und wieder emittieren können und daher die Atmosphäre sowohl für das Sonnenlicht wie das unsichtbare Erdlicht weitestgehend durchsichtig ist. Die Luft wird stets vom Boden her erwärmt und auch abgekühlt, wie man zu jeder Jahreszeit bei klarem Strahlungswetter nachprüfen kann. Objektive Bestätigung ist der Tagesgang der Temperatur. Daß sich kein Körper in einer kälteren Umgebung durch "Gegenstrahlung" erwärmen kann, das wußte nicht erst Sir Isaac Newton, sondern bereits der "nackte Affe", bevor er zum "homo sapiens" mutierte!

Weil die Atmosphäre eben keinem "Treibhaus" gleicht, weil der Mensch die von Natur aus "offenen Strahlungsfenster" nicht schließen kann, baut der Gärtner "Gewächshäuser", um dort vor rascher Unterkühlung geschützt Pflanzen zu züchten. Wir Menschen bräuchten unsere Häuser nicht wie verrückt wärmezudämmen, wenn es wundersamen "Treibhauseffekt" von 33 Grad gäbe. Wir könnten selbst in Sibirien unter freiem Himmel leben, wie Gott uns schuf.

Die Geschichte vom "natürlichen Treibhauseffekt" ist ein naturwissenschaftliches Märchen, ein sehr trauriges Kapitel der Wissenschaft, die ökonomisch wie politisch völlig korrumpiert ist. Wo sind die Damen, die dem "herrlichen Klimawahn" ein Ende bereiten?

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Wolfgang Thüne,
62765 Oppenheim
          Dr. Thüne wie man ihn von früher kennt:
    Bei der Wettervorhersage im ZDF

Bücher zum Thema:

Der Treibhaus-Schwindel
Dr. Wolfgang Thüne
Die launische Sonne widerlegt Klimatheorien
Nigel Calder


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