Prof. Dr. H.L. Sänger zur Impfproblematik

Brief an eine Mutter

Prof. Heinz Ludwig Sänger
Max-Planck-Institut für Biochemie
82152 Martinsried bei München

14.10.1996

Sehr geehrte *******

Vielen Dank für Ihren Brief vom 10.10.1996, in dem Sie Ihre kritische Einstellung zum Impfproblem beschreiben. Sie haben völlig recht mit Ihrem Empfinden, daß angesichts des enormen Drucks durch die Schulmedizin und die Bevölkerung eine ganze Menge Standvermögen nötig ist, um ein Kind nicht impfen zu lassen. Aus der praktischen Erfahrung läßt sich ganz klar schließen, daß die subtilen Impfschäden, die ja oft erst nach vielen Jahren in Form von erhöhter Anfälligkeit und diversen Verhaltensstörungen auftreten, natürlich nicht mit stattgefundenen Impfungen in Zusammenhang gebracht werden. Eine der einfachsten Regeln für verunsicherte Eltern ist es, alle Ärzte, die die Impfung dringend empfehlen, zu fragen, ob sie garantieren können, daß keine Folgeschäden auftreten. Ich möchte den Arzt sehen, der in der Lage ist Ihnen dies schriftlich zu geben. Im übrigen ist es sehr verwunderlich, daß die Eltern von geimpften Kindern große Angst vor solchen Kindern haben die nicht geimpft wurden. Auch hier muß man sich fragen, woher diese Angst kommt, da doch geimpften Kindern gar nichts passieren sollte.

Nachdem Sie die Bücher von Dr. Buchwald gelesen haben, sind Sie hinreichend informiert, denn es hat kaum jemand besser als er diese Problematik dargestellt. Für Ihre weitere Urteilsfindung füge ich Ihnen einen Aufsatz von Dr. Graf bei, in dem die gesamte Problematik der gegenwärtigen schulmedizinischen Behandlung von Kindern in so ausgezeichneter Weise dargestellt ist, daß ich dem nichts hinzuzufügen brauche. Wenn schon ein Arzt keine Verantwortung übernehmen will für die absolute Sicherheit einer Impfung und für das Ausbleiben von jederzeit möglichen Folgeschäden, so kann er jedenfalls sagen, daß er das z. Zt. allgemein akzeptierte Verfahren mit gutem Gewissen empfiehlt. So bleibt Ihnen eigentlich nur noch übrig selbst diese Verantwortung für Ihr Kind zu übernehmen, denn Sie werden niemanden finden der dies für Sie tun kann. Vor allem aber sollten Sie sich kein schlechtes Gewissen einreden lassen, denn so etwas kann negative Folgen für Ihre Gesamteinstellung mit sich bringen und zu Prophezeiungen führen, die sich schließlich selbst erfüllen. Das Problem vor dem Sie stehen ist die Abwägung zwischen den möglichen Krankheiten und deren Folgen und den Impfungen und Impffolgen. Bedenken Sie dabei, daß die meisten geimpften Kinder trotz der Impfung danach die entsprechenden Krankheiten durchmachen, die oft in maskierter und keineswegs weniger gefährlicher Form auftreten. Sie sollten alles tun, um die Gesundheit Ihres Kindes zu fördern und seine Selbstheilungsfähigkeit zu unterstützen.

Was die Bedeutung der Mikroben als Ursache von Krankheiten betrifft, so hat Pasteur am Ende seines Lebens erkennen müssen: "Die Bazillen sind nichts, das Terrain ist alles", und Jenner war sich in den letzten Jahren seines Lebens auch nicht mehr sicher, ob er mit seiner Pockenimpfung wirklich nur Segen für die Menschheit gestiftet hat. Ich wundere mich immer wieder, daß sich die Schulmedizin so sicher ist, daß die möglichst totale Durchimpfung der Bevölkerung der Weg zur Förderung der Volksgesundheit ist.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Heinz Ludwig Sänger
Professor für Molekularbiologie
Direktor der Abteilung Viroidforschung


Anmerkung: Der mittlerweile emeritierte Prof. Sänger kann nunmehr unter folgender Adresse bzw. Tel-Nr. erreicht werden:
Seestr. 9
82335 Berg am Starnberger See
Tel. und Fax: 08151-953189
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