[I.] Dr. David Rasnick zur sexuellen Übertragbarkeit von AIDS

Quelle
23. Mai 2001, iClinic (Südafrika)
Es gibt keinen Beweis in der wissenschaftlichen medizinischen Literatur, daß AIDS sexuell übertragbar ist - Rasnick:

Der Artikel "LA, US Klinik identifiziert 11 HIV-Fälle unter Porno-Darstellern seit 1998" soll, nehme ich an, Menschen vor den tödlichen Folgen von Sex warnen (siehe den unten angehängten Artikel). Interessant ist jedoch der Teil, den der Artikel ausläßt. Nirgendwo wird erwähnt, wieviele Pornodarsteller tatsächlich seit 1998 oder in den letzten 20 Jahren an AIDS erkrankt sind, oder wieviele an AIDS gestorben sind. Diese Zahlen würden einem von allen Schlagzeilen entgegenspringen, wenn sie nennenswert wären. Und was ist mit Geschichten über die AIDS-Epidemie, die unter den weiblichen Prostituierten wütet? Auch darüber lesen wir keine Stories. Der Grund ist einfach:

"Die Zahl von amerikanischen und europäischen Heterosexuellen, von denen keine andere Risikofaktoren (wie Drogenmißbrauch) bekannt waren, und die in der Folge Antikörper gegen HIV entwickelt haben [= einen positiven "HIV-Test" hatten] können an den Fingern einer Hand abgezählt werden. Sex mit einer Prostituierten wird auf den Listen der CDC [Centers of Disease Control] nicht einmal als Risiko-Kategorie genannt" (aus ´Rethinking AIDS´von Root-Bernstein, 1993).

"Prostituierte, die keine Drogen nehmen, haben kein höheres AIDS-Risiko als andere Frauen" (aus ´AIDS: the second decade, report from the National Academy of Sciences USA´, 1990).

Dasselbe gilt auch für Prostituierte in Deutschland, Zürich, Wien, London, Paris, Pardenone (Italien) und Athen (´Klinische Wochenschrift 65: 287 {1987}, Luthy et al.; Wiener Klinische Wochenschrift 98: 697 {1986}, Kopp & Dangl-Erlach; Lancet ii: 1424 {1985}, Brenky-Fandeux & Fribourg-Blanc; British Medical Journal 297: 1585 {1988}, Day et. al.; Scand J Infect Dis 21: 353 {1988}, Hyams et al.)

Es gibt in der wissenschaftlichen medizinischen Literatur keine Beweise dafür, daß AIDS sexuell übertragbar ist.

David Rasnick (PhD) (Doktor der Chemie), Mitglied von Mbeki´s Advisory Panel

Rasnick bezieht sich auf folgende Meldung:

LA, US clinic identifies 11 HIV cases among porn stars since 1998 From the CDC

In the last three years, a Los Angeles medical clinic catering to porn actors has identified 11 cases of HIV. The Adult Industry Medical Clinic (AIM) was created in 1998 after an outbreak of HIV among porn actors. The purpose of the clinic is to prevent STDs in a profession where men and women may have dozens of sexual partners in a matter of weeks. Sharon Mitchell, executive director of the non-profit health clinic, said the 11 HIV-positive actors identified might have otherwise gone undetected and exposed the virus, exponentially, to dozens, if not hundreds.

Mitchell leads discussions that address drug abuse, negative body image, low self-esteem, abusive pasts and other issues.

"We talk about sex in great detail, and in a non-judgmental manner," said Mitchell, 43-year-old former porn star. "We don't deal with shame."

Although adult film actors, producers and directors recognise the profession's hazards, Mitchell said they consider the risk of infection so slight that they often do not insist on using condoms. In fact, most porn stars receive extra money - though perhaps as little as R400 - if they forgo condoms.

Each month the clinic sees 400 to 500 adult entertainers who are required by most of their employers to provide blood and urine samples for HIV and STD tests.

Mitchell and others enter lab results into a database that tracks cases. AIM notifies those infected and their partners.

Funding for the clinic comes from porn companies, while health screenings are funded via donations and fees.

Mitchell said AIM is struggling for grant money from companies and agencies hesitant to help a non-profit associated with porn.

The CDC National Centre for HIV, STD and TB prevention provides iClinic with the above information as a public service. We publish this in the interests of information provision - this does not constitute endorsement by the CDC or iClinic.

Source: CDC HIV/STD/TB Prevention News Update/Associated Press



[II.] HIV und AIDS weder durch Sex noch durch Konsum von IV Drogen übertragbar

Es folgen einige Ausführungen, die ich von der sehr empfehlenswerten (allerdings englischsprachigen) Homepage von "Heal Toronto" übernommen und übersetzt habe.

Problem #4: Kann HIV wirklich sexuell übertragen werden?

Ein weiterer Aspekt, der nicht zu den Vorhersagen von vor über 10 Jahren paßt, ist der Umstand, daß HIV überwiegend auf die ursprünglichen Risikogruppen beschränkt bleibt, anders als man es von einer infektiösen Epidemie erwarten würde. Auf Afrika, wo Männer und Frauen gleichermaßen betroffen sind, wurde seit den frühen 80ern verwiesen, mit der Prognose, daß sich die Verhältnisse in Europa und den Vereinigten Staaten bald denen Afrikas angleichen würden. Im 15. Jahr der Epidemie zeigen die die CDC (Centers for Disease Control)-Berichte klar, daß fast 90% aller AIDS-Fälle in den USA immer noch bei Homosexuellen und IV (intravenösen) Drogenabhängigen auftreten. Presseberichte, die das Gegenteil verkünden, beruhen auf "Projektionen" und Annahmen, nicht auf der einzigen offiziellen Quelle solcher Daten, der CDC (Centers for Disease Control).

Wie wir weiterhin gesehen haben, sind die HIV-Raten in den letzten 15 Jahren in Wirklichkeit gefallen, gemäß den besten verfügbaren epidemiologischen Daten. Dieses Ausbleiben einer epidemischen Entwicklung kann vielleicht mit Hilfe von Studien erklärt werden, die es fraglich erscheinen lassen, ob das Virus wirklich durch sexuellen bzw. Blut oder Blutkontakt weitergegeben werden kann. Diese Studien wurden von den Medien und der wissenschaftlichen Gemeinde vollständig ignoriert, und doch gibt es keine Studien, die das dort aufgezeigte Bild widerlegen könnten.

Vielleicht die bestkontrollierte Studie bis zum heutigen Tag, die versuchte herauszufinden, wie oft HIV in heterosexuellen Beziehungen übertragen wird, wurde im American Journal of Epidemiology 1997 (Padian et al. 1997) veröffentlicht. Eine Gruppe von Forschern beobachtete 175 HIV-positiven Menschen, die in monogamen Beziehungen mit ihren Partnern standen, die HIV-negativ waren. Volle 75% dieser Paare benutzten vor Beginn der Studie keine Kondome. Während einige Paare ihr Verhalten in der Studienzeit änderten und anfingen Kondome zu benutzen, fuhren 47 der Paare bis zum Ende der Studie fort, Geschlechtsverkehr ohne Kondome zu haben.

Überraschenderweise wurde nicht ein einziger Fall einer Serokonversion (*) dokumentiert. Dies ist eine der sehr wenigen Studien, die Menschen kontinuierlich über längere Zeit beobachtet haben, um die Aussichten zu erhöhen, Serokonversion akkurat zu dokumentieren. Natürlich ist es aber auch dann unmöglich ist, einen bestimmten Fall von Serokonversion zwingend auf Geschlechtsverkehr zurückzuführen, da andere Faktoren ebenfalls eine Rolle spielen könnten, einschließlich "falsch-positivem" Antikörper-Test. Das Einzige, was eventuell sehr akkurat gezeigt werden könnte, wäre daß Menschen die ungeschützten Sex haben, keine Serokonversion aufweisen, und das ist genau das, was geschah. Ihr Abstrakt (Zusammenfassung) ist verwirrend, oder vielleicht sogar irreführend, weil sie behaupten, sie hätten eine "weitsichtige Studie" gemacht, und es würde statistisch gesehen etwas über 1000 Sexualkontakte erfordern, bevor ein weiblicher Partner eines HIV-positiven Mannes eine Serokonversion erfahren würde. Dieses 1 in 1000 Risiko eines Sexualkontakts beruhte jedoch nicht auf auf irgendeinem der 175 Paare, da keines von ihnen eine Serokonversion aufwies, sondern es beruhte vielmehr darauf, daß man einige wenige Paare fand, von denen bereits zu Beginn der Studie beide Partner seropositiv waren und daß man annahm, sie müßten es vom einen auf den anderen (vor Beginn der Studie) durch Geschlechtsverkehr übertragen haben. Sie schätzen, daß es für eine Frau 8 Mal so vieler Sexualkontakte bedürfe, um HIV auf den Mann zu übertragen, also ein 1 zu 8000 Risiko, aber sogar diese Erkenntnisse dürften falsch sein, weil es keinen soliden Beweis irgendeiner Art gibt, daß die Paare von denen beide Teile schon HIV-positiv waren, einen infektiösen Virus durch Geschlechtsverkehr übertragen hatten. Hier sind die eigenen Kommentare der Autoren zu ihren überraschenden Erkenntnissen:

Wir beobachteten 175 HIV-diskordante Paare (Paare von denen ein Teil positiv, der andere negativ war) über eine Zeitspanne von zusammengerechnet schätzungsweise 282 "Paar-Jahre" (Tabelle 3). Die längste Spanne über die ein Paar beobachtet wurde, war 12 Besuche (6 Jahre). Wir stellten keine Serokonversionen nach Studienbeginn fest...Unseres Wissens ist unsere Studie die größte und längste Studie von heterosexueller Übertragung von HIV in den USA (S. 354). Keine Übertragung ereignete sich unter den 25% der Paare, die nicht regelmäßig Kondome benutzten, oder unter den 47 Paaren, die von Zeit zu Zeit unsafe sex während der gesamten Dauer der Beobachtung praktizierten. Diese Sachlage spricht für niedrige Infektiosität, sofern die Partner sich keine Spritzen teilen oder andere Co-Faktoren vorliegen (S. 356).

"Geringe Infektiosität" mag ein monumentales Understatement sein, wenn man die öffentliche und wissenschaftliche Einstellung zur Frage berücksichtigt, wie HIV weitergegeben wird. Obwohl ihre Erkenntnisse sehr bemerkenswert sind und obwohl dies - laut den Autoren - die "größte und längste" Studie dieser Art ist, stellen sie nicht einmal die Frage, ob HIV sexuell übertragbar ist, sondern folgern, daß HIV nur von "geringer Infektiosität" ist. Falls HIV in anderen Studien als infektiös gezeigt worden wäre, hätten die Autoren dieses Artikels die Referenzen genannt. Da keine genannt sind, ist es wahrscheinlich, daß es keine gibt. Warum macht man keine simple Tierstudie, um zu beweisen, daß HIV sexuell übertragbar ist? Das schiene ein einfaches Verfahren zu sein. Da HIV Tiere nicht krank macht, würde das sogar eine Studie sein, die den Tieren höchstens minimalen Schaden zufügt. Aber vielleicht ist der Grund dafür, daß die Forscher Schwierigkeiten haben Tiere mit HIV zu infizieren, tatsächlich daß HIV nicht infektiös ist, ein Faktor den niemand in Erwägung zu ziehen scheint. Daß die Tiere nicht krank werden, könnte auch den Grund haben, daß HIV das Immunsystem nicht angreifen kann. Die logischen Fragen sind: Wer zeigte, daß HIV sexuell übertragbar ist, und wie demonstrierten sie das, und wer zeigte auf, daß ein positiver HIV-Antikörpertest in einem zerstörten Immunsystem in 100% der infizierten Menschen, oder auch nur in 50%? Beides sollte bei Nichtvorliegen anderer Co-Faktoren demonstriert werden, einschließlich Drogenmißbrauch, Unterernährung, "antiretrovirale" Medikamente, und chronischer Streß, die alle Immunschwäche verursachen können, ob eine Person "HIV-positiv" ist oder nicht.

Problem #5: Kann HIV wirklich durch Konsum intravenöser Drogen übertragen werden

Nach den Vorstellungen konventioneller HIV-Wissenschaft breitet sich HIV noch auf andere Weise aus: Durch den Austausch von Spritzen unter Benutzern intravenösen (IV) Drogen. Diese Idee wird genau wie die der sexuellen Übertragung, weithin geglaubt, aber es ist unklar, wie dieser Glauben wissenschaftlich etabliert wurde. Auf diesem Glauben fußt auch das "Spritzentauschprogramm", wo den IV Drogenbenutzern saubere Spritzen gratis zur Verfügung gestellt werden, als ein Versuch, die Ausbreitung der "Epidemie" einzudämmen. Die größte und bestkontrollierte Studie dazu bis heute fand jedoch heraus, daß Menschen, die nur saubere Spritzen von Tauschprogrammen benutzten, einem erhöhten Risiko von Serokonversion unterlagen (Bruneau et al. 1997). Diese Studie, wie die von Padian die wir soeben betrachtet haben, erschien im "American Journal of Epidemiology" 1997. Im Abstrakt (Zusammenfassung) stellen die Autoren fest, daß Menschen die an den genannten Programmen teilnehmen, eine um den Faktor 3 höhere Wahrscheinlichkeit einer Serokonversion aufweisen, sogar nach Kontrolle anderer eventuell hineinspielender Variablen wie "unsafe" Sex. Es ist schon überraschend, dieses Ergebnis eines dreifachen Risikos von Benutzern sauberer Spritzen vorzufinden, aber wenn man den gesamten Text des Artikels liest (nicht nur das Abstrakt), dann sieht man, daß wie in der Padian Studie über sexuelle Übertragbarkeit, daß die Autoren ihre eigenen Erkenntnisse dramatisch unterschätzt haben. Es sieht nämlich so aus, als hätten ausschließliche Nutzer des Spritzentauschprogramms ein um 12 - 30-faches Risiko einer Serokonversion, im Vergleich zu solchen Konsumenten von IV Drogen, die niemals an solchen Programmen teilgenommen haben. Diese Information war unzweifelhaft ein Schlag für viele Menschen, einschließlich derer, die eifrig für die die Einsetzung solcher Programme kämpften, und derer, die denken, daß HIV dadurch verbreitet wird, daß Drogenkonsumenten sich kontaminierte Spritzen teilen. So gesehen war es geradezu mutig von den Autoren, wenigstens die Verdreifachung des Risikos zu berichten, die durch einen Vergleich zwischen "Mindestens Einmal-Teilnehmern" und "Niemals Teilnehmern" an Spritzentauschprogrammen ermittelt wurde. Noch einmal, das 12 bis 30-fache Risiko wurde beim Vergleich zwischen Exklusiv-Teilnehmern (deren gesamter IV-Drogen-Konsum also im Rahmen solcher Programme stattfand) und "Niemals-Teilnehmern", was genau das Gegenteil von dem ist, was man erwarten würde, wenn HIV infektiös wäre.

Die Autoren verglichen vier Gruppen von Menschen daraufhin wie konsequent sie Spritzen ausschließlich aus dem Spritzentauschprogramm benutzten; die erste Gruppe nutzte sie aussschließlich, die zweite mehr als 50%, die dritte weniger als 50%, und die vierte Gruppe (die "Kontrollgruppe") nahm an solchen Programmen überhaupt nicht teil. Die Autoren fanden heraus, daß Menschen, die ausschließlich saubere Spritzen benutzten, fast 30 Mal häufiger eine Serokonversion aufwiesen als Menschen, die überhaupt nicht an solchen Programmen teilnahmen. Nach Berücksichtigung einiger anderer hineinspielender Variablen, wurde diese Zahl auf "10 Mal höheres Risiko" gekürzt, was immer noch ein sehr bemerkenswertes Ergebnis ist, und nach Kontrolle weiterer Variablen stieg das Risiko wieder auf das 13-fache. Diese verblüffenden Ergebnisse werden weder im Text noch im Abstrakt vorgestellt. Der Leser muß vielmehr die Tabelle 5 betrachten um diese Resultate zu sehen (S. 1000). Die einzige Diskussion um dieses Thema hat folgenden Inhalt:

Wie in Tabelle 5 gezeigt, stieg das Risiko einer Serokonversion proportional zur Häufigkeit der Teilnahme am Spritzentauschprogramm. Nach Angleichung der Variablen verblieb immer noch eine signifikante Erhöhung unter selbstberichteten dauerhaften Teilnehmern sowohl in der gesamten Gruppe als auch männerspezifisch (S. 998).

Daher sehen wir, daß die Autoren der zwei großen Studien (Padian et al. 1997, Bruneau et al. 1997) die wirksam eine der grundlegenden Prämissen hinsichtlich HIV und AIDS unterminiert haben, ihre eigenenen Erkenntnisse gewaltig unterschätzten, als sie die Abstrakts ihrer Daten verfaßten. [...]


(*) Serokonversion: erstmaliges Auftreten von erregerspezifischen Antikörpern im Blut nach Infektion oder Schutzimpfung (Umwandlung einer negativen in eine positive Seroreaktion)

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