AIDS-Kommission für Südafrika - Teilnehmer und Entwicklungen

14.04.2001: Nachstehend die Entwicklungen vom Sommer 2000 (ca. Mai bis August). Die AIDS-Kommission (AIDS Advisory Panel) von Präsident Mbeki hat danach im Stillen weiterberaten und kürzlich einen umfangreichen Zwischenbericht vorgelegt. Mehr dazu auf dieser Seite!.

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Aktuell: Heute (09.07.00) begann die 13. Internationale AIDS-Konferenz in Durban (Südafrika). Es wird abzuwarten sein, ob es wieder business as usual geben wird, oder ob die kritischen Stimmen, die in der vorgeschalteten AIDS-Kommission (ebenfalls in Südafrika) zu Wort kamen (s.u.), auch auf der Konferenz Gehör finden werden.
Was bisher geschah (in ungefährer chronologischer Reihenfolge):

AIDS-Kommission berät Präsident Mbeki (Südafrika)                                      05.05.2000

Folgende Teilnehmer wurden berufen! Das Gremium setzt sich ca. zur Hälfte aus der AIDS-Orthodoxie und zur Hälfte aus AIDS-Kritikern zusammen, wobei die Ansichten im einzelnen z.T. erheblich variieren. Einige (deutsche) Zusatzinfos und Links stammen von mir.

1. Prof. Salim Abdool-Karim. Head of the HIV/AIDS Research Unit, Medical Research Council. Republic of South Africa

2. Prof. Bialy, Harvey. Editor Bio/Technology, New York, NY

3. Dr. Stephen Chindawari, Director of the Blair Institute of Research, Zimbabwe [Facilitator]

4. Dr. Bertozzi, Stefano

5. Prof. De Harven, Etienne, Prof. Emiritus of Pathology, Univ. of Toronto, former Electronmicroscopist at the Sloan Kettering Institute, NY
De Harven bestreitet, daß HIV jemals isoliert und damit seine Existenz bewiesen wurde. Beiträge von ihm hier

6. Dr. Duerr, Ann, Centers for Disease Control, Atlanta, US

7. Prof. Duesberg, Peter, Prof. Of Biochemistry and Molecular Biology, Berkeley
Der wohl prominteste AIDS-Kritiker leugnet jeden ursächlichen Zusammenhang zwischen HIV und AIDS, geht allerdings von der Existenz von HIV aus.
Duesbergs Website

8. Dr. Fiala, Christian, Specialist Physican with experience in the African AIDS situation, Vienna, Austria
Autor des Buches: Lieben wir gefährlich?

9. Dr. Gayle, Helene, Director, Nat'l. Center of HIV/AIDS and TB Prevention, Atlanta, GA, USA

10. Dr. Giraldo, Roberto, MD, Specialist in Infectious and Tropical Disease, New York, USA
Hier Beiträge von Dr. Giraldo

11. Dr. Herxheimer, Andrew, Clinical Pharmacologist, Emeritus Fellow. Cochrane Centre, United Kingdom

12. Dr. Koehnlein, Klaus. Swiss AIDS Practitioner, critical analyst with very practical experiences in treating AIDS patients in Africa

13. Dr. Kothari, D. Professor Emeritus, Seth Medical College, Bombay, India
Verfaßte kürzlich einen extrem medizinkritischen Artikel

14. Dr. Lane, Clifford. Director: Nat'l. Institutes of Health, Washington, DC, USA

15. Prof. Makgoba, Malegapuru. President, Medical Research Council, Republic of South Africa

16. Prof. Fred Mhalu, Prof. Of Microbiology and Immunology. Dean of the faculty of medicine, Muhimbili, Univ. College of Health Sciences, Dares-Salaam, Tanzania

17. Prof. Mhlongo, Sam, Chief Specialist and Head, Dept. of Family Medicine, Medical Univ. of Southern Africa, RSA.

18. Prof. Ephraim Mokgokong, Chancellor of the Medical Univ. of Southern Africa, RSA [Facilitator]

19. Prof. Montagnier, Luc. Professor and Director, Center for Molecular and Cellular Biology, Paris, France
[Gilt als "Mitentdecker" von HIV, zusammen mit Robert Gallo, der nicht anwesend sein wird]

20. Dr. Owen, Stephen. Prof. Of Law and Public Policy, Univ. of Victoria, British Columbia, Canada [Facilitator-in-Chief]

21. Prof. Papadopulos-Eleopulos, Eleni, Biophysicist, Royal Perth Hospital, Australia
Frau Papadopulos und ihre Gruppe bestreiten die Isolation und Existenz von HIV
Homepage Perth Group

22. Dr. Paranjape, Ramesh S. Office in Charge and Acting Director, National AIDS Research Institute, Pune, Mahareshtra, India

23. Dr. Perez, George. AIDS Expert from Havana, Cuba

24. Prof. Prozesky, Wally. Chief of the South African Vaccine Initiative, Republic of South Africa

25. Prof. Rasnick, David. Molecular Pharmacologist, Alameda, California
Beiträge von Dr. Rasnick, ein enger Vertrauter von Prof. Duesberg (s.o.)

26. Mr. Scondras, Dave, MA, MS, USA

27. Dr. Sonnabend, Joseph
Arzt, der von Anfang an kritisch gegenüber dem HIV/AIDS-Dogma war, aber den grundsätzlichen kausalen Zusammenhang nicht bestreitet.
Beiträge von Dr. Sonnabend

28. Dr. Stein, Zena. Director: Division of Epidemiology, Joseph L. Mailman School of Public Health, Columbia Univ., New York, NY

29. Prof. Stewart, Gordon, Prof. Emeritus of Public Health, Univ. of Manchester, England. Former WHO Advisor on AIDS
Dr. Stewart fordert eine unvoreingenommene Neubewertung von AIDS. Beiträge von Dr. Stewart

30. Dr. Turner, Val, Physician, published articles on the AIDS dogma
Mitglied der Perth Group unter Dr. Papadopulos (s.o.), aber auch mit selbständigen Beiträgen.

31. Dr. Vella, Stefano, Instituto Superiore di Sanita, Rome, Italy

32. Dr. Williamson, Carolyn, Republic of South Africa

33. Dr. Zuniga, Jose M., IAPAC, USA



Die "Perth Group" nahm am Meeting am 6. und 7. Mai 2000 in Prätoria nicht teil. Ich gebe hier zusammenfassend die Gründe wieder, die laut Val Turner von der Perth Group zu der Nicht-Teilnahme geführt haben:

Prof. Eleni Papadopulos (der "Kopf" der Perth Group") sei ganz verrückt auf diese Konferenz gewesen, was bei ihr ungewöhnlich sei. Jedoch seien die Einladungen völlig überraschend und zu spät bei ihnen eingetroffen, so daß, zusammen mit Schwierigkeiten bei der Flugbuchung, eine Teilnahme an der kompletten Wochenendsitzung von vornherein unmöglich gewesen wäre. Ob Zufall oder nicht, jedenfalls seien ihnen Äußerungen auch von Seiten einiger AIDS-Kritiker zugespielt worden, wonach sie in Südafrika nicht willkommen seien. Der Grund dafür sei sicherlich darin zu sehen, daß die Perth Group als "zu radikal" gelte.

Die Perth Group befüchtete, daß eine Teilnahme (nur) am Sonntag, die möglich gewesen wäre, nicht zweckdienlich gewesen wäre, ja vielleicht sogar kontraproduktiv. Es sei allgemein bekannt, daß die Perth Group mit Peter Duesberg (der als eine Art Vater aller "Dissidenten" gilt) zwar in zwei Punkten übereinstimme, nämlich daß HIV nicht die Ursache für AIDS sei, und daß Drogen eine gewisse Rolle spielten, davon abgesehen die Meinungen zu HIV und AIDS aber sehr unterschiedlich seien. Im schlimmsten Fall wären sie in die unglückliche Situation gekommen, daß sie sich nicht einmal in der Lage gesehen hätten, ein Abschlußcommunique der Dissidentenseite zu unterzeichnen.

Turner bedauert, daß er und die Perth Group ihre Unterstützer enttäuscht hätten. Sie würden aber weiterhin am Ball bleiben. Ob sie bei der weiteren Kommissionstätigkeit (siehe unten) eine Rolle spielen werden, teilte er nicht mit.


Dr. David Rasnick, ein Teilnehmer der Kommission (siehe oben) berichtete unterdessen folgendes:

Der AIDS-Expertentagung in Prätoria am 06. und 07.05.00 sei angesichts der übermächtigen Gegner ein voller Erfolg gewesen. Folgende Ergebnisse wurden erzielt:
1.) Peter Duesberg und Harvey Bialy werden mit der CDC (Centers for Disease Control) zusammarbeiten, mit dem Ziel, verschiedene Experimente zu entwerfen und durchzuführen, welche die Hypothese "HIV verursacht AIDS" bestätigen oder widerlegen sollen.
2.) In den nächsten 6 Wochen wird es eine geschlossene Internet-Diskussion mit allen Kommissionsmitgliedern geben, die als Fortsetzung des 2-tägigen Meetings in Südafrika gedacht ist.
3.) Es wird Ende Juni ein Folgetreffen in Südafrika geben, wo die Ergebnisse der Diskussionen zusammengefaßt und der südafrikanischen Regierung Ratschläge im Umgang mit AIDS unterbreitet werden sollen.

Weiters berichtet Dr. Rasnick, daß die Teilnehmer erwartungsgemäß stark gespalten waren, was die Frage der Infektiösität von AIDS und der Verursachung durch HIV angeht. Diese Polarisierung hätte dazu geführt, daß die Mitglieder sich am Sonntag in zwei Gruppen aufteilten, die nun versuchen werden, unabhängig voneinander Empfehlungen für die Regierung Südafrikas auszuarbeiten.

Beide wollen ein Statement abgeben. Das Statement der "orthoxen" Gruppe, die HIV als die Ursache für AIDS ansieht, sei noch nicht fertig; das Statement der "Außernseiter"-gruppe, die für eine Minderheit der Wissenschaftler steht, ist verfügbar und lautet wie folgt:

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Minderheitenvotum einer Empfehlung für Südafrika
von
H. Bialy
E. de Harven
P. Duesberg
C. Fiala
R. Giraldo
A. Herxheimer
K. Koehnlein
R. Kothari
S. Mhlongo
D. Rasnick

07. Mai 2000

Davon ausgehend, daß die Definitionen von AIDS im Westen und in Afrika so verschiedenartig sind und sich im Laufe der Zeit so stark verändert haben, daß ein Afrikaner mit einer AIDS-Diagnose in vielen Fällen nicht als AIDS-Patient in den USA, Europa oder Australien gelten würde, und angesichts der kritischen Frage, ob Afrikaner mit einer AIDS-Diagnose tatsächlich HIV-positiv sind, stellen wir folgende Behauptungen auf:

1. AIDS ist nicht ansteckend, auch wenn viele der sog. opportunistischen Infektionen ansteckend sind,
2. AIDS wird nicht sexuell übertragen,
3. AIDS wird nicht von HIV verursacht,
4. Die zugegebenerweise toxischen Anti-HIV-Medikamente töten Menschen,
5. Die durch Medikamente herbeigeführten toxischen Wirkungen verursachen AIDS-definierende Symptome, die von AIDS nicht unterschieden werden können.

Diese Erwägungen führen zu den nachstehenden Empfehlungen für die Behandlung und Prävention von AIDS in Südafrika und anderen afrikanischen Ländern.

1. Der Hauptanteil der nationalen und internationalen biomedizinischen und anderer Resourcen soll für die Ausrottung und die Behandlung der vorherrschenden AIDS-definierenden Krankheiten in Südafrika verwendet werden, wie z.B. TB, Malaria und Darminfektionen; die Verbesserung der Ernährung, die Bereitstellung verbesserter sanitärer Einrichtungen und sauberem Wasser.

2. Die Anwendung von Anti-HIV-Medikamenten sollte vollständig zurückgewiesen werden. Diese Medikamente erfordern unvermeidlich erhebliche Mengen an kompensatorischer Medikation, und haben auch nach Ansicht ihrer Befürworter bestenfalls kurzzeitig positive Wirkungen bei ernsthaft kranken Patienten.

3. Die Sexualaufklärung sollte gefördert werden, da es in Südafrika viele Geschlechtskrankheiten und unerwünschte Schwangerschaften gibt.

4. Die Verbreitung der psychologisch verhängnisvollen und falschen Botschaft, daß eine HIV-Infektion unabänderlich tödlich sei, sollte eingestellt werden.

5. Die HIV-Tests sollten eingestellt werden, bis ihre Bedeutung - besonders im afrikanischen Kontext - nachgewiesen ist, angesichts offensichtlicher falsch positiver Ergebnisse in einem tropischen Umfeld, und der Tatsache, daß die meisten Vermutungen und Voraussagen über AIDS in Afrika auf HIV-Tests beruhen.

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Korrektur vom 06.08.2000:
Anders als von mir ganz oben behauptet, sind nicht ca. die Hälfte der Teilnehmer "AIDS-Dissidenten", sondern nur ca. 1/3, nämlich die im obigen Minderheitenvotum genannten Personen, plus die "Perth Group", die zwar in Prätoria nicht anwesend war, jedoch in der sich daran anschließenden und noch andauernden Internet-Diskussion eine führende Rolle übernommen hat. Dies berichtet jedenfalls Dr. David Rasnick. Es folgen weitere Informationen von Dr. Rasnick (von mir zusammengefaßt) über den augenblicklichen Stand der Dinge:
Orthodoxie verweigert Diskussion
Unter Anlehnung an den engl. Artikel auf AidsMyth Dissident News

Die "geschlossene" Internet-Diskussion zwischen der HIV-Orthodoxie und den "Dissidenten" hat bisher keine Früchte getragen. Nur die "Dissidenten" bringen Beiträge, besonders die Perth Group aus Australien. Von der Gegenseite kam jedoch NICHTS.

Dr. Joseph Sonnabend, ein früherer "Dissident", hat auf der Tagung in Prätorie tatsächlich versucht, den Einsatz von ATZ als "lebensverlängerne Maßnahme" zu rechtfertigen. Aymptomatische HIV-Positive würden durch AZT zwar schneller sterben, das Leben der Patienten auf dem "Totenbett" könnte jedoch verlängert werden. Auf die Nachfrage, "wie lange?" kam die Antwort: "Zwei Monate."
Persönliche Anmerkung: Dr. Sonnabend und Dr. Root-Bernstein spielen eine schreckliche Rolle in der gesamten HIV-AIDS-Auseinandersetzung. Beide standen teilweise, zeitweise (oder wie auch immer) der "Dissidentenbewegung" nahe, blieben aber immer indifferent. Sie haben der AIDS-kritischen Seite (und damit meiner bescheidenen Meinung nach auch der Wahrheit) mehr geschadet als die üblen Burschen um Robert Gallo, bei denen man wenigstens schnell weiß, woran man ist.

Die Experimente, die Peter Duesberg zusammen mit Helene Gail von der CDC (Centers for Disease Control) durchführen wollte, haben nicht stattgefunden, genausowenig wie alles andere was vereinbart war. Rasnick hofft, daß durch die Einsetzung der Kommission wenigstens die Journalisten in die Lage versetzt werden, auf der AIDS-Konferenz im Juli (in Durban, Südafrika) die richtigen Fragen zu stellen (aber werden sie auch "dürfen"?).


Link: Dr. Christian Fiala, Österreich, Mitglied der SA AIDS-Kommission (siehe oben) zur Lage in Afrika. Er widerlegt dabei einige gängige Vorurteile, auch über das Sexualverhalten in Afrika und Thailand; wir alle glauben ja zu "wissen", daß die Jungs es dort wie die Karnickel treiben und deshalb leider alle HIV und anschließend AIDS bekommen.

Dr. Rasnick am 21. Juni zu den Entwicklungen:
Das Mainstream AIDS-Establishment hat sich in keinster Weise an der Internetdiskussion von Präsident Mbekis AIDS-Expertenkommission beteiligt.

Nachstehend finden Sie ihren verzweifelten Versuch, das Verfahren zu umgehen, indem sie ein Statement in "Nature" veröffentlichen, das den augenblicklichen verfehlten Kurs unterstützt, der auf der Ansteckungs-/HIV-Hypothese von AIDS beruht. Die Mainstream Mitglieder von Mbekis Kommission (einige von ihnen haben den folgenden Brief unterzeichnet) haben niemals versucht, ihre "Beweise" der Kommission vorzulegen, trotz wiederholter Bitten, dies doch zu tun. Hinter der Bühne haben sie nun diese lahme und feige Rechtfertigung für ihren Betrug zusammengeschustert.

Um eine möglichst weite Verbreitung dieser Information wird gebeten.

Mehr nach dem nächsten Treffen in Johannesburg in ein paar Wochen.

Anstatt also zu einer fruchbaren Diskussion beizutragen, hat das AIDS-Establishment eine Erklärung verfaßt, die sog. "Durban Declaration", veröffentlicht in "Nature" am 06.07.2000. Sie ist auch online verfügbar. Über 5000 Wissenschaftler haben unterschrieben.

Robert Johnston, Matthew Irvin und David Crowe haben diesen kläglichen Versuch einer Rechtfertigung widerlegt.

Nach langem Hin und Her wurde nun auch in "Nature" die Entgegnung der "Dissidenten" auf die Erklärung der 5000 veröffentlicht. Rasnick: A letter to Nature by the members of the minority of Mbeki's AIDS Advisory Panel responding to the Durban Declaration finally got published after lots of back-and-forth between the editors and us. We weren't sure that it would ever see the light of day.

Here ist nun die Entgegnung im vollen Wortlaut:


Nature 407, 286 (2000)
The Durban Declaration is not accepted by all
Sir - In response to recent action by President Thabo Mbeki of South Africa and in advance of the International Conference on HIV/AIDS held in Durban on 9-14 July, the Durban Declaration1 was prepared by a committee representing a consensus of "181 scientists and front line physicians". Before publication in Nature, it was circulated: "To get as many names of scientists and doctors to sign on. Names of signatories will appear on the Nature website. If you would like to sign on, we would be delighted. Send me an e-mail confirming this. To economize space on the website, we have to name people in a single line. Many of you will say that HIV/AIDS is not your area. However, over the years you have heard enough of the arguments to understand the association. Furthermore, many of you know well infectious diseases and understand Koch's postulates. If you have colleagues in the laboratory or in the clinic who you feel would like to sign, please ask them. The more the better. However, please note that in order to be authoritative we feel it necessary to restrict the list to those with major university qualifications." This is an extract from the circular distributed on behalf of the organizing committee which included Luc Montagnier, Catherine Wilfert, David Baltimore, Sir Aaron Klug (as President of the UK Royal Society), and many other well-known names and organizations from developing countries as well as from the West.

Briefly, the authors of the declaration state that AIDS/HIV is spreading as a pandemic now affecting 34 million people, of whom 24 million are in sub-Saharan Africa. They say the disease began there as a viral infection of chimpanzees and monkeys conveyed somehow to humans, and is now spreading worldwide by heterosexual and mother-to-infant transmission. The authors consider that their evidence supporting this hypothesis is "clear-cut, exhaustive and unambiguous"; that most people with these infections will develop AIDS within 5-10 years unless treated; and that "there is no end in sight" until research based on their hypothesis leads to a vaccine to supplement safe sex, health education and other, simpler approaches to avoidance and prevention.

With no end in sight after 17 or more years of intensive research, priorities and incentives, one might think that this consensus would be open to alternative approaches, but the authors of the declaration are emphatic that this is not needed because the evidence that HIV is the cause of AIDS has met or exceeded the "highest standards of science". By implication, any other evidence is therefore a deception, even less likely to lead to a successful vaccine, curative drug or hypothesis.

Our objection to the Durban Declaration is factual and verifiable from data published in the early 1980s (refs 2-4 ). We believe that World Health Organization (WHO) figures produced since then5 can be interpreted to say that AIDS first appeared and spread, not in Africa but in US urban clusters of mainly white, affluent, promiscuous homosexual men and drug addicts, and then spread, on a lesser scale, in Europe and Australasia but hardly at all in Asia. Disastrous epidemics due to heterosexual transmission of HIV were confidently predicted in general populations of developed countries6 but they never happened. AIDS has diminished in incidence and severity though it is continuing in female partners of bisexual men and some other communities engaging in or subjected to behaviours which carry high risks of infections, various assaults and misuse of drugs.

In sub-Saharan Africa, AIDS was reported later7, 8, with an alarming frequency in mothers and infants not seen in the United States or Europe. Sentinel surveillance by the WHO shows correlation between this frequency and the seroprevalence of HIV, but there are unmeasured overlaps with other major diseases and deprivations which, together with anomalies in classification, distribution, transmission and country- specific pathogenesis, and especially cross-reactions in serological tests6-9, raise questions about the accuracy of diagnosis and approaches to control.

In the absence of satisfactory, or of any, answers from the consensus to his specific questions on this matter, President Mbeki invited us to join other experts with differing viewpoints in a panel to explore the way forward to control AIDS in Africa. Unlike the signatories to the Durban Declaration, we claim no exhaustive and unambiguous unanimity. There are differences between ourselves and with other panellists, and we are happy to acknowledge possible convergence with certain priorities favoured by the declaration's authors. But we reject as outrageous their attempt to outlaw open discussion of alternative viewpoints, because this reveals an intolerance which has no place in any branch of science. Our viewpoints could also explain the failure to prevent the spread of AIDS in high-risk populations in the West, amounting, in the United States now, to almost 700,000 registrations - an unbeaten score in the global tally of this disease.

Other signatories to this letter; full addresses available from G.T.S.:
Sam Mhlongo, MB, BS Professor of Medicine, MEDUNSA, Johannesburg, South Africa
Etienne de Harven, MD Emeritus Professor of Pathology, University of Toronto, Canada
Christian Fiala, MD Obstetrician, Vienna, Austria
Claus Kohnlein, MD Physician, Stadisches Krankenhaus, Kiel, Germany
Andrew Herxheimer, MD Pharmacologist, London, UK
Peter Duesberg, PhD Professor of Molecular Biology, University of California at Berkeley, USA
David Rasnick, PhD Research Fellow, Dept of Molecular Biology, University of California at Berkeley, USA
Roberto Giraldo, MD Physician, New York City
Manu Kothari, MD Pathologist, Seth GS Medical College, Bombay, India
Harvey Bialy, PhD Research Scholar, National University, Mexico City, Mexico
Charles Geshekter Professor of African Studies, California State University, Chico, California
Gordon T. Stewart MD 3 Lexden Terrace, Tenby, Pembrokeshire SA70 7BJ, UK (Emeritus Professor of Public Health, University of Glasgow)

References
1. Durban Declaration, Nature 406, 15-16 (2000). Links
2. Morbidity Mortality Weekly Reports 30, 250 (US CDC, Atlanta, 1981).
3. Morbidity Mortality Weekly Reports: Update on Acquired Immune Deficiency Syndrome (AIDS), USA 31, 507-514 (1981).
4. Gottlieb, M. S. et al. N. Eng. Med. J. 305, 1425-31 (1982).
5. Weekly Epidemiological Records (WHO, Geneva, 1981-2000).
6. Cox, D., Anderson, R. M., Hillier, H. C. (eds) Phil. Trans. R. Soc. 325, 37-187 (1989).
7. International Classification of Diseases, 10th revision (WHO, Geneva, 1992).
8. Root-Bernstein, R. Rethinking AIDS (MacMillan, New York, 1993).
9. Kashala, O., et al. J. Inf. Dis. 109, 296-304 (1994).



Links zu "Dissidenten-Texten" zur AIDS-Kommission:

Prof. Duesberg zertrümmert die offiziellen AIDS-Statistiken für Afrika
Prof. Duesberg zu den sog. "drug holidays"
Präsentation der Perth Group am 03./04.07.00 in Prätoria, sehr bescheiden und diplomatisch gehalten.

Vom eigentlichen AIDS-Kongreß in Durban berichten:
Anita Allen (die Journalistin, die Mbeki auf die Kontroverse überhaupt erst aufmerksam gemacht hat!)

und
Christine Maggiore (Gründerin von Alive and Well),
die von Mbeki persönlich empfangen wurde:


Mbeki´s Ansprache zur Eröffnung des AIDS-Kongresses (Durban)


Mbeki´s Kampf


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