Originaltext (Englisch)
von: Dr. James DeMeo demeo@mind.net
auf: Sumeria
- MEMORANDUM: 15. Januar 1996

Betreff: AIDS in Afrika,
und die fortgesetzte Unterdrückung abweichender Ansichten


Während einer kürzlichen Afrikavisite traf ich mit Dr. Mulugheta zusammen, einem Afrikaner, der an der Unversität von Leiden (Niederlande) Medizin studiert hatte. Er hatte sowohl in den Niederlanden wie auch in Malawi [im Südosten Afrikas] praktiziert, und viele ungewöhnliche Beobachtungen hinsichtlich der "AIDS-Epidemie" gemacht. Ganz auf eigene Faust wurde er vor sieben Jahren [also 1988/89] zu einem Kritiker der konventionellen Sichtweise von AIDS. Zu der Zeit, als ich ihn traf, im Jahr 1994, wußte er immer noch nichts über die Bewegung der AIDS-Dissidenten in Europa oder den USA, oder die wissenschaftliche Kritik von Duesberg, Eleopulos/Lanka oder anderen. Während meiner Aufenthalte in Eritrea 1994 und 1995 informierte mich Dr. Mulugheta über seine persönliche Geschichte und Tragödie, die möglicherweise den Schlüssel zum Verstehen eines Teils der Epidemiologie von AIDS in Afrika in sich trägt. Überdies liefert sie zusätzliche dramatische Unterstützung für die Bewegung der AIDS-Kritik in den USA und Europa, und wirft ein grelles Lichts auf die unverantwortlichen und abwegigen Praktiken und die Politik der "AIDS-Test"-Institutionen in Europa und die Verschwörung des Schweigens, die vom medizinischen und wissenschaftlichen Mainstream betrieben wird.

Mulugheta und seine Ehefrau bekamen gleichzeitig verschiedene "AIDS"-Symptome, eine Woche nachdem sie begonnen hatten, das nitrathaltige Antibiotikum Nitrofurantoin einzunehmen, um damit eine kleinere Infektion der Harnwege zu behandeln. Dieses Antibiotikum wird dort unter verschiedenen Namen sehr viel benutzt. Die Symptome waren unter anderem Polyneuropathie, Dermatitis, Haarausfall, allergische Pneumonitis, Herpes Zoster und schwere Kopfschmerzen. Auf Rat der örtlichen Ärzte ließ er sich auf "AIDS" testen, und hatte eine positive Reaktion sowohl im Western Blot als auch im Elisa Test. Mulugheta war von diesem Ergebnis geschockt, da er sich sicher war, daß die Symptome eine Folge des Antibiotikums waren. Als sie das Nitrofurantoin absetzten, verschwanden die Symptome.

Mulugheta sagt, seine Argumente gegenüber den lokalen niederländischen Ärzten seien auf taube Ohren gestoßen, außerdem hat er das Gefühl, sie würden seine Behauptungen ablehnen, weil er ein Afrikaner sei. Er war ein Flüchtling aus dem blutigen Krieg zwischen Äthopien und Eritrea, lernte all die hohen ethischen Werte der westlichen Wissenschaft, und war geschockt zu erfahren, daß viele westliche Wissenschaftler und Ärzte diese Werte kaum beachteten. Jedoch beharrte Mulugheta auf seinen Einwänden gegen (HIV-)Testergebnisse und Diagnosen, und verärgerte eine Menge "Top"-Leute, die ihn bedrängten, doch einfach seine Diagnose zu akzeptieren (und lautlos verschwinden und irgendwo anders zu sterben). Er behauptet, nachdem er sich einer zweiten Testreihe unterzogen hat, daß es fortgesetzte Fälschungen von Daten in den Labors gebe, die einige der großen Namen der europäischen AIDS-Forschung sowie das WHO AIDS-Programm miteinschließe. Er reichte Beschwerden ein und strengte sogar einen Prozeß gegen die Täter an, um an die Wurzel des Übels vorzustoßen, aber dies brachte einen starken Gegenangriff ins Rollen, und an einem Punkt wurde er sogar ins Gefängnis geworfen (offenbar wegen seiner Weigerung, WHO-Büros zu verlassen, bevor ernsthaft auf seine Fragen eingegangen würde). Später floh er mit seiner Familie aus den Niederlanden und kehrte nach Eritrea zurück, wo ich ihn traf und über seine Vorgeschichte erfuhr.

Um die Beobachtungen von Dr. Mulugheta zusammenzufassen:

  1. Der weitverbreitete Gebrauch des Antibiotikums Nitrofurantoin hat das Potential, in einem unbekannten Prozentsatz von Patienten viele der Symptome des klinischen AIDS-Bildes auszulösen, und erzeugt vielleicht zusätzlich eine Serokonversion zu "HIV Positiv" bei der Western Blot Methode. Er behauptet, die exakte biochemische Spur zurückverfolgt zu haben, mittels derer das nitrathaltige Nitrofurantoin Reaktionen in bestimmten Banden des Western Blot Tests provoziert. Er kam 1989 und 1990 zu diesen Schlußfolgerungen, und hatte Briefe und Artikel an diverse medizinische und wissenschaftliche Magaine geschickt, bekam aber keine Antwort, nur Schweigen. Dies alles geschah bevor er (von mir) über die Rolle von nitrathaltigen Inhalationsmitteln in bestimmten CDC-definierten Symptomen von AIDS in den USA erfuhr. Ich erinnere mich an seine überraschte Reaktion, als ich ihn über diese Erkenntnisse unterrichtete und ihm einige Rethinking AIDS Papiere sowie weitere Artikel von Duesberg, Root-Bernstein, Eleopulos etc. zukommen ließ.

  2. Dr. Mulugheta argumentiert, daß es bestimmte vielkonsumierte alkoholische Getränke in Afrika gibt, die aus gegärten Korn, Gerste und Hafer, hergestellt werden, einschließlich der Hülsen, die reich an Nitratbestandteilen sind. Er glaubt, daß darin der Grund für die Vielzahl von Afrikanern mit positivem HIV-Test zu finden ist, obwohl es sich dabei in Wahrheit nur um einen nitrathaltigen Auslöser handelt, der aufgrund der weitverbreiteten, privat gebrauten alkoholischen Drinks bei den Tests zum Tragen kommt. Zugestandenermaßen werden diese Alkoholika in den größten Mengen in den besonders armen Regionen Afrikas konsumiert, wo auch andere gesundheitsbeeinträchtigende Umwelteinflüsse und soziale Faktoren sich bei der Verursachung von AIDS überlappen. Diese Beobachtung demonstriert laut Mulugheta (und er scheint hier richtig zu liegen) eine direkte, überprüfbare und auch theoretisch kompatible Verbindung zwischen den "AIDS-Epidemien" in Europa/USA und Afrika.

Hier sind ein paar Zitate aus einem 8-seitigen "Offenen Brief an die Weltgesundheitsorganisation [WHO]" den er kürzlich aus Ärger und Enttäuschung über das fortgesetzte Schweigen ihm gegenüber geschrieben hat:

          "Unter Benutzung des Nitrofurantoin-Modells, habe ich die pharmakologische und immunologische Basis in Mechanismus der AIDS-Entstehung (Pathogenese) entschlüsselt. Ich habe ein Bindeglied zwischen den sog. dualen AIDS-Epidemiologien in Westeuropa und USA auf der einen Seite und Afrika auf der anderen Seite geschaffen...Sie hängen beide mit Chemikalien zusammen, zum Beispiele Medikamente und Drogen im Westen, und durch bestimmte Ernährung und Alkoholkonsumin Afrika. Der Furanose-Zucker (aus dem Nitrofurantoin hergestellt wird) oder seine Metabolite, zum Beispiel die Furane die in den Hülsen von Mais, Gerste und Hafer gefunden werden, erklären die Mengen von Seropositiven in Afrika. Auf ähnliche Weise können Arabinose, Mannose und andere Oligosacchariden oder ihre Mataboliten Antikörper hervorrrufen, die denen von HIV analog sind. Der chronische Gebrauch oder ständige Berührungen mit solchen Stoffen führt zum Vollbild AIDS."

          "Könnten Gp 120 und Gp 41 ein und dasselbe Glycoprotein sein, mit Unterschieden lediglich bezüglich ihres molekularen Gewichts in Kilodalton? Tatsächlich sind sie die einzigen Glycoproteine von den 9 verschiedenen Antikörpern gegen HIV. Sie liegen direkt nebeneinander in der viralen Hülle, könnten sie Spaltungsprodukte derselben Struktur sein? Diese Bedingung muß für Nitrofurantoin erfüllt sein um die Produktion beider Antikörper in die Wege zu leiten. Daß sie ein Spaltungsprodukt einer bestimten Antigenstruktur sind, wurde 5 Jahre später von Eleni Papadopulos-Eleopulos et al. bestätigt."

          "Könnte der Furanose-Zucker, der das Hauptbestandteil von Nitrofurantoin darstellt, oder seine Metabolite, der Schuldige für die Erzeugung von Antikörper sein, die denen von HIV entsprechen? Dies wurde später durch Muller et al. bewiesen, als sie das carbohydrathaltige Antigen Lipoarabinomannan (LAM) entdeckten (AIDS, 1990:4:159-62). 7 Jahre lang habe ich gesagt, daß Furanose dasselbe tun kann, und aus diesem Grund hat mich die WHO ins Gefängnis gesteckt!"

          "Könnten die Furane (Derivative der Furanose), die Pentose-Zucker sind, der Schuldige für die Vielzahl von Seropositiven in Afrika sein? Furane werden in den Hülsen von Mais, Gerste und Hafer gefunden. Mais ist der Hauptanbau der zentralafrikanischen Staaten, und viele wenn nicht alle ihrer örtlichen Drinks werden aus Mais gebraut. Um eine höhere Alkoholkonzentration zu erreichen, verwerten Afrikaner vorwiegend die Hülsen."

          "Das fehlende Verbindungsstück. Peter Duesbergs Drogenhypothese, welche die amerikanische und westeuropäische Epidemiologie erklärt, könnte mit der afrikanischen verknüpft werden, wenn die Furanose-Hypothese korrekt ist. Die Amylnitrate, aphrodisierende anale Dilatoren, und intravenöse Drogen könnten antigenetisch mit der Furanose und dem Mannose-Typus Oligasacharride verwandt sein...Peter Duesbergs epidemiologischer Ansatz harmoniert bestens mit meinem immunologischen und pharmakologischen Ansatz"

Ich werde eine Kopie von Dr. Mulughetas "Offenen Brief an die WHO" in der nächsten Woche an die diversen AIDS-kritischen Gruppen versenden. Ich schicke auch gerne eine Kopie an alle anderen Personen, die sie anfordern (bitte Postanschrift zumailen). Da Mulugheta in dieser Sache so gänzlich zensiert wurde, wird er wahrscheinlich glücklich sein, seine Geschichte und seine Ideen über das Internet weiter verbreitet zu sehen. Ich sollte noch hinzufügen, daß meine eigenen 2 Jahre fachliche Arbeit in Afrika (konzentriert auf Problem der Dürre) periphär bestätigte, was im Video von Meditel präsentiert wurde, nämlich daß tatsächlich keine AIDS-Epidemie stattfindet, sondern eher eine Anzahl von kleineren Epidemien von Unterernährung, schlechten sanitären Verhältnissen, mangelhaften Unterkünften, Tuberkulose und anderen infektiösen und parasitären Krankheiten. Es gibt eine große Kampagne, durchgeführt mit viel Geld und anderen Ressourcen, welche die Ausbreitung des hypothetischen HIV aufhalten soll, aber die wirklichen Probleme, denen sich der Durchschnittsafrikaner gegenübersieht, bekommen weit weniger Aufmerksamkeit. Die Gesundheitsexperten in Afrika zweifeln höchst selten an den Dingen, die sie von "offiziellen Quellen" aus dem Westen lernen. Sie schauen zumeist auf Europa und Amerika, und die UN und die WHO, als Quellen für Finanzierungen von annäherned alles und jedem. Sogar wenn ihre eigenen Beobachtungen voll mit der AIDS-Kritik übereinstimmen, ausgehend von der enormen Armut in weiten Teilen Afrikas, haben sie daher eine starke ökonomische Motivation niemals die Hand in Frage zu stellen, die sie füttert. Mulugheta hat einen hohen Preis für seine Offenheit bezahlt, der in Afrika häufig im Verlust des Lebens besteht. Glücklicherweise ist Eritrea heute eher einer der reform-orientierten Regionen in Afrika, daher scheint er in Sicherheit zu sein.

Ich habe diese Absätze geschrieben, und sie zusammen mit Dr. Mulughetas "Offenem Brief" unter die Leute gebracht. Ich teile den Sinn Mulughetas für das Verbrechen, daß jene, die in den machtpolitischen Positionen der modernen Wissenschaft sitzen, andere, denen diese Macht fehlt, mit äußerster Verachtung und Arroganz behandeln. Sicher, diese arrogante Verachtung galt nicht nur Afrikanern, sondern genauso auch amerikanischen und europäischen Forschern, die es wagen, die orthodoxe Sicht von "infektiösem HIV" als der Ursache für AIDS in Frage zu stellen.


James DeMeo, Ph.D.
PO Box 1148
Ashland, Oregon 97520 USA
(541) 552-0118 (telephone/fax)
demeo@mind.net
Dr. Mulugheta O.M.
PO Box 4221
Asmara, Eritrea
East Africa


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