Irrwege der Medizin: Impfungen, Krebs...(1)

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Es ist deshalb wohl kaum ein Zufall daß während des 29-tägigen Ärztestreiks in Israel im Jahr 1973 die Sterblichkeitsziffer im Land die niedrigste je ermittelte war. Nach statistischen Erhebungen der Jerusalemer Bestattungsgesellschaft sank die Zahl der Beisetzungen in diesem Zeitraum um fast 50%. Dasselbe geschah 1976 in Kolumbien bei einem Streik der Ärzte in Bogota, der Landeshauptstadt. Der National Catholic Reporter berichtete, daß während der 52 Tage, die der Ausstand dauerte, die Sterbefälle um 35% zurückgingen. Der Nationale Leichenbestatterverband bestätigte diese Angaben.Eine ebensolche Erscheinung war vor einigen Jahren in Kalifornien zu beobachten und 1978 in Großbritannien....Trotzdem scheint nichts imstande zu sein, die dogmatische Überzeugung einer Mehrheit zu erschüttern, die so gründlich der Gehirnwäsche unterzogen wurde, daß sie glaubt, die Kunst der Medizin hätte heutzutage einen Höchststand erreicht - selbst dann nicht, wenn ein ganzes Heer medizinischer Koryphäen anderer Meinung ist

[Hans Ruesch: Die Pharma-Story - DER GROSSE SCHWINDEL, 5. Auflage 1995, Hirthammer Verlag, München
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Der Verzicht auf eine Behandlung kann durchaus die bestmögliche Behandlung sein
von Johann G. Schmidt
(Der Verfasser ist Arzt, Allgemeinpraktiker und Leiter des Instituts für klinische Epidemiologie in Einsiedeln sowie Präsident der Stiftung 'Paracelsus Heute')

Wir wissen etwa aus Autopsie-Studien, daß nur ein Siebtel der Fälle mit maligner Brustdrüsenveränderung zum Tod führt, und nur in einem Drittel der Fälle entsteht überhaupt eine erkennbare Krankheit. Durch technische Verbesserungen der Früherkennung nahm die Zahl der 'gefundenen' Brustkrebse merklich zu, was einer erstaunlich naiven modernen Gesellschaft 'Beweis' war, daß sich die Krebsprognose durch Früherkennung verbessern läßt. Der gutgemeinte medizinische Aktivismus hatte dazu geführt, daß früher lebenslänglich stumme Krebsveränderungen zu Krankheitsfällen wurden, was die Therapiestatistiken vermeintlich verbesserte. Die klinische Epidemiologie spricht vom Fehlschluß des 'overdiagnosis bias'. Gleiches geschieht ohne Nutzen in den Hautkrebs-Kampagnen. Nur gerade beim Prostatakrebs hat die Medizin inzwischen nachgegeben und grundsätzlich die Sinnlosigkeit der Früherkennung eingestanden.

[Aus: Neue Zürcher Zeitung, 12.10.1998, Die Maximalmedizin steckt in der Sackgasse]


Selbst ein Pasteur hat mehrfach "wissenschaftlichen Betrug" begangen, so verkündete jetzt der Historiker Gerald L. Geison von der amerikanischen Universität Princeton. Das konnte er feststellen, nachdem nun die privaten Notizbücher des berühmten französischen Forschers ausgewertet worden sind. Besonders negative Versuchsergebnisse hatte Pasteur nur ´darin´ eingetragen, die veröffentlichten Daten dagegen ´geschönt´ und manchmal - gerade bei seinen spektakulären Impf-Experimenten - bewußt gelogen. Der geniale Forscher hat sich, zu seinem und der Menschheit Glück [?] mehr auf sein Gefühl als auf seine Messungen verlasssen. Üblicherweise geht das allerdings in der Wissenschaft schief.

[Aus: Süddeutsche Zeitung 18.02.1993]


IMPFUNGEN (I): POCKEN

a) Philippinen:
Dieses Beispiel ist interessant, einerseits weil es sich um ein Land handelt, in dem die Pocken vor der Impfung stark endemisch waren, andererseits weil die Impfungen dort besonders massiv durchgeführt wurden. Im Jahre 1905, als die Inseln von den Amerikanern besetzt wurden, lag die Pockensterblichkeit bei ungefähr 10%. Angesichts dieses ungeheuren Prozentsatzes ging man unverzüglich zu einer systematischen Impfkampagne über. 1905 - 1906, während diese Kampagne in großem Stil lief, manifestierte sich eine Epidemie: Die Sterblichkeit stieg auf 25%.... ...die Amerikaner ordneten jedenfalls eine sofortige Intensivierung der Impfungen an. Von 1918 - 1920, als 95% der Bevölkerung geimpft worden waren, entwickelte sich trotz 15 Millionen in den 13 vorhergehenden Jahren durchgeführten Impfungen die schrecklichste Epidemie, die man jemals erlebt hatte. Die Durchschnittssterblichkeit stieg auf 54%. Bei einer Bevölkerung von weniger als 11 Millionen Einwohnern gab es 112.549 Pockenfälle, davon 60.855 mit tödlichem Ausgang. Diese Zahlen würden an sich schon genügen, um berechtigte Zweifel an der Wirksamkeit der Impfungen aufkommen zu lassen. Aber wenn man nun noch feststellt, daß in Manila, wo alle Einwohner geimpft und wieder geimpft worden waren, der höchste Prozentsatz von Todesfällen, nämlich 65,3% registriert wurde, wird diese Skeptis vollauf bestätigt. Und müssen die Zweifel nicht schließlich zur Gewißheit werden, sobald man erfährt, daß auf der Insel Mindanao, deren Bewohner sich aus religiösen Gründen gegen die Impfungen gesperrt hatten, die niedrigste Sterblichkeitsrate mit nur 11,4% Todesfällen festgestellt wurde? ... Jedesmal in der Geschichte der Impfungen hat man die Wirksamkeit und Sicherheit eines neuen Verfahrens gefeiert, um es dann in der Folge wieder aufzugeben und durch ein anderes zu ersetzen...

b) Pockenepidemien in Schweden:
Nach seiner Schilderung des beeindruckend steilen Absinkens der Zahl der Pockenfälle infolge der Abschaffung der Pockeninjektionen, brandmarkte Dr. Oidtmann die Propaganda der deutschen Impfer. Diese besäßen die Kühnheit zu behaupten, die ab 1799, dem Datum der Freigabe des Impfstoffs, progressive Vermehrung der Pockenfälle sei auf die Tatsache zurückzuführen, daß im Jahre 1800 nur ein Individuum auf tausend geimpft gewesen und daß die 999 Ungeimpften für die Ansteckung verantwortlich seien . (Aber wie erklären sie dann, so fährt Dr. Oidtmann fort, die geringe Sterblichkeit der Jahre 1797 und 1798, in denen es keinen einzigen Geimpften gab?) Man beachte nun, daß 1802 die Sterblichkeit von 5.100 (1801) auf 2.500 zurückging, was immer noch viermal so hoch war wie 1798. Aber die Kommission in Berlin hatte die unglaubliche Dreistigkeit zu behaupten, dieses neue Absinken sei den Geimpften zu verdanken, von denen es im Jahre 1802 zwei auf 1000 gab.Woher soll den zwei Geimpften auf 998 nicht Geimpfte die Fähigkeit gekommen sein, auf einen Schlag, in einem Jahr, die Sterblichkeit um 50% zu verringern? Hat man jemals einen Scharlatan so albern daherreden hören? Sie behaupten, daß 1800 ein Geimpfter auf 1000 Menschen die Entwicklung der Epidemie und der Sterblichkeit nicht habe verhindern können, während 1802 zwei Geimpfte auf 1000 die Kraft gehabt oder das Wunder vollbracht haben sollen, sich selbst und gleichzeitig auch noch 998 Ungeimpfte vor der Krankheit zu schützen...

[Simone Delarue: Impfschutz - Irrtum oder Lüge, 3.Auflage 1997, Hirthammer-Verlag München]
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