Medikation und Operationen in der Neuen Medizin


Aus:
Kurzfassung der Habilitationssschrift der Neuen Medizin, von Dr. med. Ryke Geerd Hamer (1994)
[Einige kurze Erläuterungen vorweg:
ca-Phase = konfliktaktive Phase
pcl-Phase = Heilungsphase (nach Konfliktlösung)
EK = epileptische Krise (in der Heilungsphase)]

Allgemeine Überlegungen

Selbstverständlich würde ein guter Arzt alle hilfreichen Möglichkeiten z.B. medikamentöser und chirurgischer Art bei dem Patienten anwenden, sofern er dies auch bei sich selbst täte. Die NEUE MEDIZIN hat die Aufgabe, mit dem Patienten die pcl-Phase durchzustehen, sofern eine Lösung gelingt. Die pcl-Phase behinhaltet für den Arzt im allgemeinen die weit größere Schwierigkeit als die ca-Phase. Nicht nur, daß wir dem Patienten beibringen müssen, daß die Symptome, die ihm bisher als schlecht dargestellt worden sind, nunmehr in den meisten Fällen zu begrüßen sind, es sind auch reale medizinische Krisen zu überstehen. Denken wir dabei z.B. an die erste Phase der leukämischen Heilung oder an die epileptischen/epileptoiden Krisen , die uns jetzt auch medikamentös vor eine neue Herausforderung stellen, weil wir sie bisher, wenn überhaupt, dann nur unter anderen Etiketten gekannt bzw. fehlverstanden hatten. Wir bauen auf den symptomtherapeutischen Möglichkeiten auf, die wir schon immer hatten, beispielsweise eine Vagotonie abzumildern, müssen aber jetzt durch das neue Verständnis der Mikroben ganz andere Überlegungen dabei anstellen. Es ist deshalb nicht möglich, therapeutische Dosierungsempfehlungen zu geben, wie das bisher in jedem Lehrbuch üblich war.

Die Medikation

Es ist nötig, hier grundsätzlich zu erklären, daß man zur hilfreichen Unterstützung des Heilungsverlaufs jedes symptomatisch wirkende Medikament miteinbeziehen muß.

[...] Der Arzt der NEUEN MEDIZIN ist also nicht medikamentenfeindlich, wenn er auch davon ausgeht, daß die meisten Vorgänge von Mutter Natur schon optimiert sind. Wir wissen damit, daß die allermeisten Fälle keiner unterstützenden medikamentösen Therapie bedürfen, weil bei kürzerer Konfliktdauer und damit geringerer Konfliktmasse in der Regel in der Heilungsphase keine besonderen Komplikation zu erwarten sind. Es bleiben die Fälle, die in der Natur letal [tödlich] enden würden, derer wir uns aber aus ärztlicher Ethik besonders annehmen müssen. Ins Blickfeld rücken dabei die kritischen Punkte in jedem Heilungsverlauf, die aber bei gewissen Konflikten und Erkrankungen besonders kritisch sind, wie die EK z.B. beim Links- und Rechtsherzinfarkt, bei der pneumonischen Lyse, der hepatitischen Krise etc. Diese Krisen verlaufen derzeit noch zu einem hohen Prozentsatz tödlich. Auch in der Zukunft werden uns noch eine Reihe von Patienten verloren gehen, wir haben aber jetzt den Vorteil, daß wir schon im vorhinein wisssen, was uns erwartet und daher diesem erwarteten Geschehen schon im Vorfeld begegnen können.

Beispiel: Wenn man bei einer Pneumonie weiß, daß der Konflikt (Revier-Angst) nur drei Monate gedauert hat, dann wissen wir, daß die pneumonische Lyse (EK) im allgemeinen nicht tödlich enden wird, selbst wenn man gar nichts machen würde. Der Patient ist beruhigt, da auch der Arzt Ruhe ausstrahlen kann. Hat aber der Konflikt 9 Monate oder länger gedauert, dann weiß der Arzt, daß es hier bei der EK der Peneumonie (Lyse) um Leben und Tod geht, wenn man nichts machen würde. Er muß sich und den Patienten darauf vorbereiten, alle Kräfte des Patienten mobilisieren und alle medikamentösen Möglichkeiten ausschöpfen: In diesem speziellen Fall würde man z.B. wie auch schon früher ANTIBIOTIKA geben, man würde aber zusätzlich auch massiv CORTISON einsetzen (*), was man bisher nicht getan hat und zwar unmittelbar während der EK, um den kritischen Punkt, der ja immer nach der EK eintritt, zu überstehen.

Ein Wort zur ZYTOSTATISCHEN CHEMOTHERAPIE

Es handelt sich hierbei nach meinem Verständnis um eine rein symptomatische gefährliche Pseudotherapie, die nur möglich war durch die Unkenntnis der Gesetzmäßigkeiten der NEUEN MEDIZIN. Die Chemotherapie ist allenfalls erscheinungsmäßig erfolgreich (auf Kosten des Knochenmarks), indem sie Heilungsphasensymptome Großhirn-gesteuerter Organe ausschalten kann. Dies wird erkauft mit mehreren verhängnisvollen Wirkungen: Die eine ist die, daß man die Chemo nun immer fortsetzen muß, um das Zurückkehren der Heilungssymptome zu verhindern, was natürlich auf eine Phtise des Knochenmarks und den sicheren Tod des Patienten hinausläuft.Die zweite, noch größere Gefahr, ist, daß man mit jeder Chemorunde das Hirnoedem zurückdrängt, und damit den gefährlichen Ziehharmonikaeffekt provoziert. [...]

Ein Wort zu Schmerzen und MORPHIUM

Bekam der Patient bisher vom vom Histologen die Diagnose "bösartig", dann durfte der Arzt ihm bei dem leisesten Anzeichen von Schmerzen Morphium geben. Man nahm hierbei leichtfertig die Nebenwirkungen des Morphiums in Kauf, wie Suchtwirkung, Atemsuppression, Darmlähmung. Daher war die Gabe von Morphium immer eine Einbahnstraße, eine Tötung auf Raten.

[...] wichtig ist zu wissen, daß das Morphium sofort schwerste mentale und cerebrale Veränderungen hervorruft, die die Moral des Patienten sofort zerstören, so daß er von da ab überhaupt keinen Schmerz mehr ertragen kann.Da der Schmerz etwas Subjektives ist, empfinden die Patienten jeweils bei nachlassender Wirkung des Morphiums eine vielfache Schmerzintensität, als wenn sie gar nicht erst Morphium genommen hätten. Bekanntlich müssen die Morphiumdosen deshalb fortlaufend erhöht werden. Der Patient stirbt den Morphintod, d.h. der Darm steht still, er verhungert und verdurstet.

Chirurgische Interventionen

Die derzeitigen Operationen sind zu einem Großteil sog. Krebsoperationen. Dabei richtet sich der Chirurg nach dem Urteil des Histologen, der einen Vorgang entweder als gutartig oder als bösartig deklariert. Nun wissen wir ja inzwischen, daß alle Großhirn-gesteuerten Nekrosen in der Heilungsphase sog. bösartige Tumoren machen(Lymphome, Osteosarkome, Nierenzysten, Overialzysten), nach der NEUEN MEDIZIN alles "Heilungstumoren", d.h. harmlose Zellvermehrungen, die man nur dann operieren darf, wenn sie mechanische Behinderungen machen oder für den Patienten psychisch unakzeptabel sind. Bei den Althirn-gesteuerten Tumoren brauchen wir den Chirugen derzeit noch, wie wir den Jäger im Wald brauchen seit wir keine Wölfe mehr haben: Dabei ist genau zu differenzieren, wie groß z.B. der Darmtumor ist, wenn es zu einer Konfliktlösung kommen soll. Ist der Tumor noch relativ klein, dann kann man davon ausgehen, daß selbst im Falle des Nicht-Vorhandenseins von Tbc keine Komplikationen eintreten können. Ist der Tumor aber groß und kann er jederzeit einen mechanischen Darmverschluß machen, dann muß man sehr genau abwägen, ob man die Heilungsphase abwartet und hofft, daß möglichst bald eine Tuberkulose in das Heilungsgeschehen eingreift. Allerdings muß man den Patienten darüber informieren, daß dies ein Risiko darstellt, wie ja auch die Operation selbst. Der für eine chirurgische Operation sicherlich günstigere Fall ist, wenn der Patient noch in der ca-Phase wäre, denn in der pcl-Phase hat die Narkose durch die Vagotonie ein wesentlich höheres Risiko. Zu betonen ist hier, daß der Patient selbst der Chef des Verfahrens ist und wir ihm das Für und Wider sorgfältig erklären müssen....

Copyright R.G. Hamer



(*) Anmerkung: Um Mißverständnisse auszuschließen: Selbstverständlich tritt die Neue Medizin mit dem Ziel an, den Einsatz von Medikamenten und Operationen drastisch zu reduzieren; andernfalls könnte man sie schwerlich als "Fortschritt" deklarieren. Tatsächlich erfordert die Anwendung der Neuen Medizin weit weniger "Material" als die Schulmedizin, dafür weit mehr Pflege- und Betreuungspersonen.

Das obige Beispiel, in dem (seltener Ausnahmefall!) MEHR Medikamente verabreicht werden als in der Schulmedizin üblich, soll lediglich aufzeigen, daß die Neue Medizin völlig undogmatisch ist!



Eine detallierte (auch aktuellere) Darstellung der Wirkungsweise verschiedener Medikamente findet sich auf www.neue-medizin.de.

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