"Inventing the AIDS-Virus"
Duesberg

"Inventing the AIDS-Virus" - Die Erfindung des AIDS-Virus. In diesem Buch von 1996 faßt Prof. Duesberg, der bekannteste und renommierteste AIDS-Kritiker, seine Thesen zur HIV/AIDS-Problematik auf über 700 Seiten zusammen. Sozusagen das Standardwerk zum Thema.

Auszüge:

Zum Thema: Wie verträgt sich Duesbergs Drogen-Hypothese mit AIDS bei Kindern?

Original Text:
Pediatric AIDS in America and Europe is restricted to babies born to drug-addicted mothers

Drug hypothesis: According to the drug hypotheses, babies acquire AIDS diseases from cocaine and heroin shared with their mothers during pregnancy. Indeed, about 80 percent of pediatric AIDS cases in America and Europe are children born to mothers who were intravenous drug users during pregnancy. The remainder reflects the normal, low incidence of AIDS-defining diseases among newborns.

HIV hypothesis: All babies born to HIV-positive mothers should have AIDS. However, since HIV is a harmless, perinatalls transmitted retrovirus, only babies born to drug-addicted mothers develop AIDS. For example, thousands of HIV-positive, healthy recruits are identified (and rejected) each year by the U.S. Army, although they have probably been HIV-positive since their date of birth.

Übersetzung:
AIDS bei Kindern in den USA und Europa beschränkt auf Babys von drogensüchtigen Müttern

Drogen-Hypothese: Gemäß der Drogen-Hypothese erwerben Babys AIDS-Krankheiten durch Drogen wie Kokain und Heroin, die ihre Mütter während der Schwangerschaft auf sie übertragen. Und in der Tat haben die Mütter in etwa 80% aller AIDS-Fälle bei Kindern in den USA und Europa während der Schwangerschaft intravenöse Drogen konsumiert. Der Rest entspricht dem normalen geringen Vorkommen von AIDS-definierenden Krankheiten unter Neugeborenen [Anmerkung: Keine der AIDS-definierenden Krankheiten ist ja neu; auch der Zustand, den man als "Immunschwäche" bezeichnet, war vor dem AIDS-Zeitalter selbstverständlich schon bekannt.]

HIV-Hypothese: Alle Babys deren Mütter HIV-positiv sind sollten AIDS bekommen. Da jedoch HIV ein harmloses, perinatal (während der Geburt) übertragbares, Retrovirus ist, bekommen nur Baby von drogensüchtigen Müttern AIDS. Beispielsweise werden jedes Jahr Tausende von HIV-positiven, gesunden Rekruten von der U.S. Army ausfindig gemacht (und abgelehnt), obwohl sie wahrscheinlich seit ihrer Geburt HIV-positiv waren.

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Aus dem Kapitel "Marching off to War"

[Zur berühmt-berüchtigten "Ascher-Studie, die kurioserweise auch heute noch als "Widerlegung" Duesbergs herhalten muß]

Original Text:
Then in March, while the new committee was reviewing the [Duesberg´s] grant proposal, the journal "Nature" suddenly pusblished a string of articles publicized as definitive proofs of the HIV hypothesis. Michael Ascher and a team of epidemiologists, funded on an NIH contract from Anthony Fauci, wrote a commentary asserting that among a group of a thousand San Francisco men, only those with HIV developed AIDS, regardless of drug abuse. Two weeks later, Fauci himself published a paper boasting that he had found large amounts of HIV hiding in the lymph nodes of infected people. A third article backed up Fauci´s claim on the virus detection. At the time, "Nature" issued press releases advertising the papers, and the news media excitedly buzzed with the news that Duesberg´s AIDS viewpoint had finally been disproved.

Only months later, when the dust began to settle, did the claims begin to unravel: Ascher and colleagues had used improper and misleading statistical methods on poorly collected data. Every one of the AIDS patients in Ascher´s study was a homosexual who had used nitrite inhalants in addition to cocaine and amphetamines, and 84% had also been on AZT prescriptions.

The definite argument to refute the drug-hypothesis would have been to find a group of AIDS patients who had never used any drug. Since that was not possible, Ascher and collegues had to make an arbitrary choice between two independent AIDS correlations, HIV and drugs. Naturally they chose antibodies against HIV as the correlation that was the cause. However, in order to make the HIV correlation 100 percent, Ascher´s data had to be "adjusted" in two ways: First, using the AIDS definition - one of thirty diseases plus antibodies against HIV - to their advantage, Ascher and collegues left out forty-five patients with AIDS-defining diseases but without HIV. This adjusted the HIV antibody-AIDS correlation to 100 percent. Second, Ascher and colleques draw a curve showing a group of drug-free, HIV-positive patients labeled "seropositive - no drug use", who did not even exist in their article. For emphasis, the curve was even drawn on a blue background, which is unnecessarily expensive and very rare in a scientific journal. But the graph with the nonexistent, drug-free AIDS patients was faithfully reproduced by the "San Francisco Chronicle" and many other newspapers.

Duesberg wrote to "Nature" inquiring about the source of the "drug-free" men and trying to point out the logical holes in the Ascher paper, the biggest of which was Ascher´s attempt to refute the drug-hypothesis with AIDS patients who had all used a multiplicity of drugs including nitrites, amphetamines, cocaine, and even AZT. Indeed, Ascher´s AIDS patients were nothing short of walking pharmacies. The editor, John Maddox, not only refused to publish the letter, but advertised the censorship in a full- page editorial, boldly entitled "Has Duesberg a Right of Reply?" The answer, according to Maddox, was no. The editor then revealed the hidden reason behind stifling the response: Duesberg had asked "unanswerable rhetorical questions"...

Übersetzung:
Dann, im März, während der neue Ausschuß über seinen [Duesbergs] Antrag auf ein Forschungsstipendium beriet, veröffentlichte das Journal "Nature" unvermittelt eine Reihe von Artikeln, vorgestellt als definitive Beweise der HIV-Hypothese. Michael Ascher und ein Team von Epidemiologen, die von Anthony Fauci vom NIH finanziert worden waren, behaupteten in einer Abhandlung, daß in einer Gruppe von eintausend homosexuellen Männern in San Francisco ausschließlich diejenigen an AIDS erkrankt waren, die HIV-positiv waren - unabhängig vom jeweiligen Drogenmißbrauch.

Zwei Wochen später veröffentlichte Fauci selbst einen Artikel, in dem er damit prahlte, daß er große Mengen HIV gefunden habe, das sich in den Lymphdrüsen von infizierten Menschen versteckt halte. Ein dritter Artikel stützte Faucis Behauptung. Zu jener Zeit gab "Nature" eine Pressemitteilung heraus, um die besagten Artikel der Öffentlichkeit bekannt machten , und die Nachrichtenmedien verbreiteten aufgeregt die Neuigkeit, daß Duesbergs AIDS-Standpunkt endlich widerlegt worden sei.

Erst ein paar Monate später, als der aufgewirbelte Staub sich zu legen begann, wurde es möglich, die Behauptungen zu entwirren. Ascher & Kollegen hatten dürftiges Datenmaterial mit ungeeigneten und irreführenden statistischen Methoden bearbeitet. Alle Patienten Aschers waren Homosexuelle, die nitrithaltige Drogen inhaliert hatten, zusätzlich zu Kokain und Amphetaminen; 84% hatten auch AZT genommen

Das definitive Argument, um die Drogen-Hypothese zurückzuweisen, hätte darin bestanden, eine Gruppe von AIDS-Patienten zu finden, die niemals irgendwelche Drogen bzw. Medikamente genommen hatten. Da dies unmöglich war, hatten Ascher & Kollegen die freie Wahl zwischen zwei voneinander unabhängigen AIDS-Korrelationen: HIV und Drogen. Selbstredend wählten sie die Antikörper gegen HIV als diejenige Korrelation, die sie zur Ursache erklärten.

Um jedoch eine 100-prozentige Korrelation zu erreichen, mußte Ascher seine Daten in zweifacher Hinsicht "anpassen". Zunächst einmal nutzten Ascher & Kollegen die AIDS-Definition - eine von 30 Krankheiten plus Antikörper gegen HIV - zu ihrem Vorteil, indem sie 45 Patienten mit AIDS-definierenden Krankheiten, aber ohne HIV, einfach wegließen. Danach betrug die Korrelation in der Tat 100%. Zweitens zeichneten Ascher & Kollegen eine Kurve, die eine Gruppe von drogenfreien seropositiven Patienten darstellen sollte - im Diagramm als "Seropositive, kein Drogengebrauch" bezeichnet - , die im dazugehörenden Artikel nicht einmal existierte. Zur Hervorhebung wurde die Kurve sogar auf blauem Hintergrund gemalt, was unnötig teuer ist und in wissen-
schaftlichen Magazinen selten gemacht wird. Aber das Schaubild mit den nicht-existenten drogenfreien AIDS-Patienten wurde auch vom San Francisco Chronicle und vielen anderen Zeitungen gutgläubig übernommen.

Duesberg schrieb einen Brief an "Nature", fragte nach der Quelle für die "drogenfreien" Männer und versuchte deutlich zu machen, daß der Ascher-Artikel voller logischen Brüche war, deren schwerwiegendster in Aschers Bemühen lag, die Drogenhypothese mit solchen AIDS-Patienten zu widerlegen, die alle eine Vielzahl von Drogen wie Nitrite [z.B. Popppers], Amphetamine, Kokain und [größtenteils] sogar AZT genommen hatten. In der Tat waren Aschers Patienten praktisch wandelnde Pharmazien.

Herausgeber John Maddox weigerte sich nicht nur, Duesbergs Brief zu veröffentlichen, sondern widmete diesem Akt der Zensur gleich ein ganzseitiges Editorial, dem er den kühnen Titel gab: "Hat Duesberg ein Recht auf eine Entgegnung?" Die Antwort, so Maddox, war ´nein´. Der Herausgeber enthüllte dann den verborgenen Grund für die Unterdrückung von Duesbergs Erwiderung: Duesberg hätte "unbeantwortbare rhetorische Fragen" gestellt.

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Zum Thema "Studien der "HIV/AIDS"-Vertreter stützen eher Duesbergs Theorie als die eigene"

Diese Studien befaßten sich mit homosexuellen (männlichen) AIDS-Patienten (jeweilige Personenzahl in Klammern). Duesberg hat diese Studien speziell im Hinblick auf Drogenkonsum ausgewertet. Ich habe mich auf Studien mit solchen Personen beschränkt, bei denen "AIDS" bereits ausgebrochen war (es gab auch noch "AIDS-Risiko"-Personen).

Wieviel Prozent der untersuchten Personen hatten welche Drogen genommen:
StudienSan Francisco 1990 (182)San Francisco 1993 (215)Vancouver 1993 (136)
Nitrite inhalants79%100%98%
Cocaine69%"many""many"
Amphetamines55%"many""many"
Phenylycyclidine23%
LSD49%
Metaqualone44%
Barbiturates30%
Marijuana85%
Heroin3%
Alcohol46%16%
Cigarettes33%47%
AZT"most""most"

"Ich persönlich kenne in Amerika nicht viele Prostituierte mit Aids; ich kenne in Amerika keine Prostituierte mit Aids, die nicht auch intravenöse Drogen gebraucht hätte."
Dolores French, Repräsentantin der Hurenbewegung in den USA, Begründerin von HIRE (Hooking Is Real Employment)
French ist keine AIDS-Kritikerin!


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