Engl. Original
Variolae Vaccinae - die Geburtsstunde des Schwindels

Original von Pat Rattigan, ND

Im Mai des Jahres 1796 schritt Edward Jenner zur Tat. Diese beruhte auf einem Aberglauben unter den Milchmädchen von Gloucestershire, wonach eine Person, die Kuhpocken gehabt hatte, niemals an Pocken erkranken würden [1]. Er impfte James Phillips mit der Lymphe aus einem Kuhpockenbläschen von der Hand eines Milchmädchens. Dann, im Juni, spritzte er dem Jungen die Pocken.
´...sich auf die Kraft dieses einzelnen Experiments verlassend, hatte Jenner seine Entdeckung der Welt aufgedrängt, wonach Kuhpocken eine Prophylaxe gegen die Pocken sein sollten; um seiner Behauptung einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben, nannte er seinen Kuhpocken- Impfstoff "variolae vaccinae" (= Pocken der Kuh) ...daß alle der Kollegen von Ärzten und Chirurgen diese Theorie eines unqualifizierten Land-Apothekers geschluckt haben, das auf einem einzigen völlig unzuverlässigen Experiment beruhte, ist nur schwer nachvollziehbar.´[2}

Allerdings gab es einen sehr guten Grund für die Begeisterung der Mediziner, den unbegründeten Mythos anzuerkennen, und freigebig Lobgesang, Vertrauen und Geld in den unternehmungslustigen Jenner zu investieren - 30.000 englische Pfund, im ausgehenden 18. Jahrhundert ein gewaltiges Vermögen.

Denn schon zuvor hatte das Royal College of Physicians eine Erklärung abgegeben, um ihre Impfungen vor ausländischer Kritik in Schutz zu nehmen: "Sie (die Impfungen) stehen nun in größerer Wertschätzung bei den Engländern und werden ausgiebiger als je zuvor durchgeführt...das College glaubt, daß dies ein Segen für die menschliche Rasse sein wird."

Im Jahr 1838 jedoch, nach dem letzten Fehlschlag - ein weiterer fürchterlicher Ausbruch der Pocken aufgrund der Impfungen - hatten die Behörden endlich genug gesehen; 1940 wurden die Impfungen unter Androhung von Gefängnisstrafe verboten.

Dies ließ viele medizinische Halbgötter mit ernsthaft angekratztem Ego zurück, und führte überdies zu Einbußen bei einer wichtigen Einnahmequelle; eine Situation, die sie unbedingt schnellstmöglich ändern wollten. Jenner´s Vorpreschen bot schließlich eine einmalige Gelegenheit.

Die medizinischen Autoritäten, die feierlich die Impfungen als Wohltat gepriesen hatten, wurden gezwungen einzuräumen, daß die Impfung die Pocken verbreitet und die Anzahl der Todesfälle erhöht. Die Ärzte begrüßten daher freudig die Behauptung daß der Impfvorgang nicht-infektiös sei, ... von dieser Zeit an schützte die Regierung die Impfung vor Überprüfung und Kritik. Fehler wurden nicht berücksichtigt, und irreführende Statistiken wurden akzeptiert.´[3] Es ändert sich nichts.

Der Pockenimpfstoff wird hergestellt, indem der Bauch von Kälbern rasiert wird, und anschließend tiefe Schlitze in die Haut geritzt werden, in welche man die Pockenkulturen einreibt. Fieber setzt ein, und die Wunden eitern; Krätze bildet sich über dem Giftreservoir, da das zunehmend kranke, bewegungsunfähige Tier daran gehindert wird, die Wunde zu lecken, um so das qualvolle Leiden zu lindern. Nach sechs Tagen wird das Kalb gefesselt und auf einen Operationstisch geschnallt, die Bläschen werden abgeklemmt, und die Mixtur aus Haut, Fleisch, Eiter, Blut und Haaren wird abgekratzt, vermischt, gesiebt und in Container verschafft.

Nachdem dieses Hexengebräu in das Blut der Kinder der Nation injiziert worden war, begann die größte Pockenepidemie, die Großbritannien je erlebt hatte; ihr Höhepunkt war der Tod von 42.000 Kindern allein in den Jahren 1871 und 1872. Die Statistiken mit den Pockentoten, die sonst um 1870 wahrscheinlich verschwunden wäre, waren in den 20er Jahren immer noch da, bevor Quarantäne endlich die medizinisch verursachte Seuche besiegte.

Nach diesem impfbedingten Fiasko verweigerte Leicester die Impfung, und traf die Entscheidung, sich auf hygienische und sanitäre Fortschritte zu verlassen. 1892/93 hatte Leicester 19,3 Fälle von Pockenerkrankungen auf 10.000 Einwohner. Warrington hatte 123,3 Fälle, von denen 99,2 geimpft waren. Die Todesrate in Warrington war über 8 Mal höher als die in Leicester (Wallace: The Wonderful Century, 1898). Dewsbury verweigerte die Impfung ebenfalls und hatte zusammen mit Leicester die niedrigste Todesrate im ganzen Land.

´Ich erinnere mich an Sheffield und seine Epidemie in 1887/88. Nicht weniger als 98% der Bevölkerung waren geimpft...die behördlichen Impfärzte hatten eine reichere Beute an Bonuszahlungen für "erfolgreiche Impfungen" eingefahren als sämtliche Kollegen aus anderen Städten, und doch hatten sie 7.000 Fälle von Pocken. Ausgegangen waren sie von einer unhygienischen Gegend von 175 Morgen mit vielen Abfallgruben (genannt The Croft); und der größte Teil der Epidemie blieb auf diese Fläche beschränkt.

Die medizinische Profession rief hilflos nach "Impfen und Wieder-Impfen" - als ob die Bevölkerung nicht schon genug davon gehabt hätte. Schließlich öffnete der Himmel gnädig seine Pforten und ein verschwenderischer Regen leistete, was 56.000 Impfungen nicht zu leisten imstande gewesen waren...

Ich erinnere mich an einen erwachsenen Mann, den ich interviewte...Er war als Kind geimpft worden, hatte die Pocken als Achtjähriger, und wurde nachträglich drei weitere Male geimpft. Der Mann starb an den Pocken...als der offizielle Bericht veröffentlicht wurde... da sein Fall besonders grausam war und wie um seine Impfnarben zu überdecken, wurde er tatsächlich für ungeimpft erklärt.´ [4]

1903 besetzten die USA die Philippinen und installierten eine Militärdiktatur. Die erste Tat des US Regimes war eine landesweite Zwangsimpfung. Die Philippinos waren gesunde Menschen gewesen, die ihr einfaches, glückliches Leben draußen in den tropischen Wäldern gelebt hatten, mit reiner Luft, sauberem Wasser, natürlicher Nahrung...die Pocken waren fast völlig unbekannt...

´Sie wollten die Impfungen nicht, aber danach wurde nicht gefragt...und sie wurden in die Impfzentren zur Giftspritze getrieben...die erste große Epidemie ereignete sich 1905...eine fortgesetzte Epidemie...bis 1923, als General Wood begann, die Berichterstattung darüber zu unterbinden, um den Anschein zu erwecken, daß er die Pocken besiegt und das Martyrium beendet habe´...

‘In den entfernteren Islands...hatten die Phillippinos eine bessere Chance unterzutauchen... in den Städten erreichten die Epidemien hingegen das Ausmaß eines größeren Desasters.´[5]

Nach 15 Jahren intensiver Impfungen gab es 47.000 Fälle und 16.000 Tote allein im Jahr 1918 [6]. Die Pocken waren nicht die einzige Folge der Impfkampagne: ´1918 - 1920...gab es 93.000 Fälle von Malaria, 91.000 Influenza-Fälle, 80.000 Tuberkulose-Fälle...dazu Ruhr, Cholera und Typhus mit zusammen 70.000 Fällen.´[7]

Und als zusätzlicher Bonus: ´Bevor das noble Werk von Jenner die Hawaiischen Inseln erreichte, gab es dort nicht einen einzigen Aussätzigen. In den 90er-Jahren jedoch waren 10 Prozent der Ureinwohner aussätzig.´

Um die Wirksamkeit der natürlichen Immunität im Vergleich mit der Impfung zu testen, forderte der ungeimpfte Stab der "Naturopathic Kingston Clinic" in Edinburgh sechs Ärzte heraus, sie in eine Quarantäne-Einheit von Pockenpatienten zu begleiten.

Die angesprochenen Mediziner bewiesen ein sehr gutes Gespür, als sie dieses Angebot dankend ablehnten. [8]

[9]

Die Befürworter der Impfung hatten mit dieser Graphik nicht das geringste Problem. Die Graphik ´sagt nichts weiter außer daß es in den Jahren 1870/71 eine Pockenepidemie gab.´ So Dr. W.F. Bynum vom Wellcome Institut für die (Wellcome-Version der) Medizingeschichte. ´Fast alle der untersuchten Pockenfälle traten in ungeimpften Personen auf.´ So Fenner et al. in ´Smallpox and its Eradication´ ("Pocken und ihre Ausrottung"), 1988.



Referenzen

1. Dr W Hadwen The Fraud of Vaccination Truth Jan/Feb 1923
2. Truth Editorial Jan 10 1923
3. National AntiVaccination League
4. Dr Hadwen Truth Jan 17 1923
5. Vaccination Condemned Elben Better Life Research 1981
6. Phillipine Health Service 1918
7. The Blood Poisoners Dole L.
8. Daily Mirror 1976
9. The Role of Medicine Prof T. McKeown Oxford Univ Press 1976


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