Der belgische Arzt Dr. Michel Henrard hat 1997 ein Booklet in französischer Sprache herausgebracht, das den Titel trägt: "LES DECOUVERTES DU DR. R.G.HAMER : LES LOIS BIOLOGIQUES" ("Dr. R.G. Hamers Entdeckungen: Die Biologischen Gesetzmäßigkeiten"). Dieses Büchlein ist äußerst instruktiv, insbesondere für Menschen, die sich zum ersten Mal mit der Neuen Medizin nach Dr. Hamer beschäftigen.

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Booklet im französischen Originaltext
Direkt zur "Einführung" des Booklets (frz)
Komplette englische Übersetzung des Booklets.
Es folgt die deutsche Übersetzung der Einführung; Übersetzungen von weiteren Kapiteln sind geplant.


Dr. R.G. Hamers Entdeckungen: Die Biologischen Gesetze

Dr. Michel Henrard

Einführung:
Warum sind diese Entdeckungen so wichtig?

        Dem Lexikon zufolge ist "Medizin" die Wissenschaft, die sich mit der Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit befaßt. Die Repräsentanten der Medizin jedoch sprechen auch von der "Kunst" des Heilens, womit sie die Grenzen des wissenschaftlichen Wissens sowie die Kraft des menschlichen Einflusses auf die Verwirklichung dieses edlen Ziels anerkennen.

        Verleiht die gesetzliche Legitimation dieser Kunst ein monopolisiertes Zugriffsrecht auf das wissenschaftliche Rüstzeug und bedeutet dies auch auch eine Reglementierung der Unterstützung, die eine Person einer anderen gewähren kann? Eine grundsätzliche Frage erhebt sich hinsichtlich der möglichen Beziehung zwischen einer Krankheit und dem vorangegangenen psychischen Leiden, das ein "Patient" durchlebt hat.

        Wissenschaftlich gesprochen hat die Medizin wunderbare technische Fortschritte gemacht, die wir nur begrüßen können und vernünftig nutzen sollten. Dieser Fortschritt zeigt sich zum einen in den Untersuchungsmethoden, wie bildlichen Darstellungen (Radiographie, Echographie, Scanning, Magnetresonanz) oder der Molekularchemie; damit lassen sich gesundheitliche Beeinträchtigungen besser definieren und lokalisieren. Zum anderen werden auch die Eingriffe in unseren Körper leistungsfähiger: Operationen mit Hilfe der Lasertechnik, Organtransplantationen, Mikro-Operationen, genetische Manipulationen, spezifischere Medikamente, etc.

        Wenn es jedoch um das Verstehen von Krankheiten geht, im Sinne einer Bestimmung von Ursache, Geschichte und einem Sinn auf der menschlichen Ebene, haben wir noch überhaupt keine Fortschritte gemacht. Statt dessen bleibt es bei endlosen Spitzfindigkeiten in der Beschreibung der gesundheitlichen Beeinträchtigungen und ihrer Mechanismen, bis hinein in die kleinsten Verzweigungen. Ungeachtet allen Fortschritts sind die Krankheiten und die damit verbundenen Leiden immer noch gegenwärtig (und "aktualisiert"). Daher ist es verständlich, daß viele Praktiker versucht haben, die Lücken in der Therapeutik zu schließen - sei es durch Forschen in der Vergangenheit bis zurück zu den ältesten Traditionen, sei es durch die die Entwicklung innovativer Techniken jenseits konventioneller Lehren. So wird den Patienten eine ganze Reihe von Therapien angeboten, die man "alternative", "andere", "ergänzende" oder "weiche" Medizin nennt, unter Anspielung auf ihre häufig stark ausgeprägte ökologische Seite.

        Es besteht kein Anlaß, diese unorthodoxen und bemerkenswerten Beiträge zurückzuweisen. Wenn wir versuchen Beschwerden zu lindern, müssen alle diese "Werkzeuge" in Erwägung gezogen werden, vorausgesetzt ihre Schädlichkeit überwiegt nicht ihren therapeutischen Nutzen. Diese Bedingung ist bei solchen Mitteln im wesentlichen erfüllt, trotz der Haltung der Behörden gegenüber diesen Methoden und ihren Vertretern, eine Haltung, die zumeist entweder ignorant, kalt oder aggressiv ist. Und selbstverständlich ist es eine bloße Frage der Vernunft, sich persönlich um seinen Körper zu kümmern, was Ernährung, genügend Bewegung sowie das Meiden von Umweltgiften angeht. Folgerichtig steht all das nicht im Widerspruch zu unseren Vorstellungen, sondern stellt sogar eine Ergänzung dar. Allenfalls kann man kritisieren, daß diese Theorien teilweise zu simpel, zu abgehoben oder gar regelrecht schrullig sind. Denn in der Praxis, wenn man sich dem Kranken gegenübersieht, heilt man nicht mit Theorien und Hypothesen, sondern nur mit Fakten.

        Wenn wir diese Unterschiede hinsichtlich der therapeutischen Mittel berücksichtigen, ist das Werk Dr. Hamers eine empirische Erklärung des Ursprungs sowie des Mechanismus einer Krankheit. Es basiert auf der ebenso eindrucksvollen wie unumgänglichen Beobachtung des leidenden Individuums als Ganzes. Tatsächlich zieht es den sensitiven, emotionalen und mentalen Aspekt des Individuums in Betracht: was in einem Wort zusammengefaßt werden kann: seinen Psychismus. Weit davon entfernt, wirklich wissenschaftliche Arbeiten leugnen zu wollen, integriert es diese, indem eine "zusätzliche Wertigkeit" eingebracht wird: eine komplette Diagnose der Krankheit, die sich eine besser durchdachte therapeutische Wahl offenhält (und allen Lösungen gegenüber aufgeschlossen ist). Daher geht es nicht um eine bloße Theorie, die wir dem Leser aufdrängen wollen, sondern, ganz im Gegenteil, um eine Erklärung, die jedermann bitte selbst nachprüfen möge. Was mich selbst anbelangt, auch in meiner standesrechtlichen Verantwortlichkeit als Arzt, bin ich nach einer detaillierten Prüfung in knapp einem Jahr zu einer "harten" Verifikation vorgedrungen - so stark erschüttert diesese Werk vorgefaßte Meinungen.

        Dr. Hamers Forschungen sind wahrlich eine Reise ins Land des Wissens, und für die Mehrheit der Menschen nicht einfach zu akzeptieren. Daß dabei unsere psychische Intimität ständig angetastet wird, ist ziemlich belastend, und die Konsequenzen dieser "neuen Sichtweise" auf Krankheiten erschüttert die verschiedenen Hypothesen, Stereotypen und fundamentale Dogmen klassischer Universitätsausbildung. Das Verstehen, die Befreiung und die Hoffnung, welche daraus entströmen, rechtfertigen jedoch auf (sehr) lange Sicht Optimismus, weil diese Entdeckungen den immer drängenderen Erwartungen gerecht werden.

  "Die Menschheit erlebt schon seit Millionen von Jahren mehr oder weniger bewußt, daß Krankheiten tatsächlich einen psychischen Ursprung haben, und dies ist zu einer "wissenschaftlichen" Erkenntnis geworden, tief verwurzelt im Erbe universalen Wissens; erst die moderne Medizin reduziert beseelte Lebewesen auf einen Haufen chemischer Formeln."

Dr. Ryke Geerd Hamer








Copyright Dr. Michel Henrard, 1997

Fragen an die Medizin (Dr. Henrard)

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