Quelle: Special 4 (vergriffen) der Zeitschrift raum&zeit
"AIDS" - die Krankheit, die es gar nicht gibt? von Dr. med. Werner Hartinger, Waldshut-Tiengen
Nachruf auf Dr. Hartinger
Diesen Vortrag hielt Dr. Hartinger auf der Jahreshauptversammlung der Tierversuchs-
gegner in Nordrhein-Westfalen im Sommer 1992.
       Seit vielen Jahren sind in den Medien Formulierungen von Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie sinngemäß folgenden Inhalts zu lesen: "Jetzt haben wir AIDS im Griff" - "Jetzt haben wir das Mittel gefunden, mit dem der Teufel AIDS ausgetrieben werden kann" - "Das Impfserum gegen AIDS ist gefunden, es dauert nur noch einige Jahre, bis es zur Verfügung steht" - "Keiner braucht mehr Angst zu haben!"   Die Parallele zu den Erklärungen der Krebsforschung ist unverkennbar.

Hinter solchen Aussagen scheint aber mehr die Angst zu stehen, es könnte die Erfolglosigkeit in der "AIDS"-Forschung offengelegt werden, denn mit ähnlichen Verkündungen eines "Durchbruches in der Forschung" wurden die Bürgermeinungen schon oft genug zu manipulieren versucht. E gab zu viele sich widerprechende Erklärungen, Meinungen, Interpretationen, Behauptungen, Deutungen, Theorien, Auffassungen und Versprechungen, die alle unerfüllt blieben. Trotzdem wurden sie gerne von den Politikern übernommen, weil sie auch in ihr Konzept passten.

So führte ein Staatsekretär im Bayerischen Innenministerium vor etwa drei Jahren in der offiziellen Dokumentation "AIDS-Forschung" aus: "Die HIV-Infektion hat ein breites Spektrum an klinischen Erscheinungsformen, die von "symptomlos" bis zum "Vollbild AIDS" reichen!" Das heißt im Klartext: auch wer keine "AIDS-Symptomatik" hat, kann "AIDS" haben. Eine erstaunliche Erkenntnis nach 10 Jahren weltweiter milliarden-subventionierter "AIDS"-Forschung im Tierexperiment. Doch mit solchen Verwirrspielen wird nicht nur Politik gemacht, sondern auch berufliche Karriere, und darüber hinaus Wissenschaft und Forschung finanziert.

Es bestätigt sich wieder einmal, je unglaublicher die Behauptung, je sensationeller die Diagnose, je unverständlicher die Darstellung und je abstruser die Theorie, desto weniger muß man sich mit unbequemen Fragen auseinandersetzen.

Es geht um sehr viel Geld

Was sich hinter den Toren der forschenden Wissenschaft tatsächlich abspielt, was alles unter den Tisch gekehrt wird und wie es funktioniert, damit unvorstellbare Summen zu verdienen, das zeigten die kürzlich bekannt gewordenen Vorgänge um den ebenso berühmten wie umstrittenen Wissenschaftler im Nationalen Amerikanischen Institut für Gesundheit, Robert Gallo, der wegen seiner Verdienste mit mehreren Professorentiteln und Doktorhüten bedacht wurde. Die Bombe platzte - bei uns weitgehend ungehört - vor nicht ganz einem Jahr, als der immer mit den Entdeckerehren des angeblich "AIDS"-verursachenden HI-Virus gefeierte Forscher eingestehen mußte, daß diese Ehre eigentlich dem Franzosen Luc Montagnier zustünde. Viele Monate hatte Gallo um diesen Entdeckerruhm prozessiert, denn es ging um sehr viel Geld. Jetzt mußte er seine Verfehlungen bekennen, die man im juristischen Sprachgebrauch als Diebstahl, Falschaussage und Fälschung bezeichnet.

In welcher finanzieller Dimension das Streitobjekt sich bewegte, ist aus dem Umstand abzuleiten, daß der gerichtliche Vergleich direkt zwischen der amerikanischen und der französischen Regierung geschlossen wurde, indem man den Kuchen halbierte.

Noch verwegener zeigte sich Gallo aber, als er zur Rettung seines angeschlagenen Rufes verkündete, Montagnier sei zwar der tatsächliche Entdecker des HI-Virus, er aber sei es gewesen, der ihn als Erreger der "AIDS"-Krankheit identifizierte. Seine Aussage als richtig unterstellt ist umso erstaunlicher, als die früher nur gelegentlich zu hörende Erkenntnis zwischenzeitlich sich bedrohlich durchsetzte, daß es nämlich gar keine HIV-"AIDS"-Erreger gäbe!

Die HIV-"AIDS"-These ist falsch

Wie der deutsch-amerikanische Virologe Peter Duesberg von der angesehenen Berkeley University seit längerem ebenso akribisch wie schlüssig nachwies, ist "AIDS" nicht eine durch diesen Virus hervorgerufene Krankheit - was ja auch der Name "Acquired Immune Deficiency Syndrome" zum Ausdruck bringt - sondern ein aus 20 bis 25 verschiedenen Einzelerkrankungen sich zusammensetzendes Syndrom.

Ausgangspunkt seiner Überlegungen war der bisher wenig beachtete Umstand, daß bei einem Viertel aller "AIDS"-Patienten der HI-Virus gar nicht gefunden werden kann und daß es bisher keinem Wissenschaftler gelang zu beweisen, daß dieser Virus wirklich der Erreger von "AIDS" sei. Duesbergs Verdacht wurde dadurch erhärtet, daß der "AIDS"-Test nicht spezifisch ist und auch bei anderen Krankheiten positiv ausfällt. Weiterhin berücksichtigte er, daß dieser Retro-Virus so gut wie nie Zellen angreift, also auch keine Zelle des Immunsystems vernichtet. Doch die offizielle Gallo´sche Theorie sieht im Abfallen der T-Zellen ein Kriterium für das Fortschreiten der Krankheit.

Eine weitere, nicht zu leugnende Tatsache ist, daß der vermeintliche Erreger ständig und kurzfristig seine antigenetische Informationsgrundlage zu ändern scheint und deshalb mit den isolierten Antikörpern nie zu fassen ist. Möglicherweise spielt hierbei auch der Umstand eine Rolle, daß zwischenzeitlich mehr als 200 stark unterschiedlich reagierende HIV-Virenstämme gefunden wurden. Wen wundert es da, wenn maan bisher über 32 verschiedene "tierversuchsgeprüfte" Impfseren gegen "AIDS" am Menschen vergeblich ausprobierte? Wie vielellll vorher an Tieren "getestet" wurden, ist unbekannt. Wen wundert es da, daß der "AIDS"-Test vielfach auch bei Malaria, Arthritis, Alkoholismus, multipler Sklerose, Lupus vulgaris und anderen Erkrankungen positiv ausfällt? Wen wundert es da, wenn 95% der HIV-Antikörper-Positiven gar keine AIDS-Symptomatik haben und deshalb streng zwischen Virusträgern, Antikörper-Positiven und "AIDS"-Erkankten unterschieden wird?

Doch die "AIDS"-Immunologen behaupten weiterhin, daß die Antikörper von den HI-Viren hervorgerufen würden, obwohl in den meisten Fällen von nachgewiesenen Antikörper sich keine dieser "schuldigen" Viren finden lassen. Selbst bei den Voll-"AIDS"-Kranken können in den angeblich von ihm getöteten T-Lymphozyten nur in den seltensten Fällen solche HI-Viren nachgewiesen werden, nämlich in der Größenordnung 1 : 10.000, un der tatsächliche Entdecker Montagnier hat seine bisherigen Aussagen dahingehend korrigiert, daß das HIV die Zellen des menschlichen Immunsystems nicht schädigt oder abtötet und deshalb die Krankheit nicht verursachen kann. Korrekt und zurückhaltend formulierte Duesberg darum seine Schlußfolgerungen: "Die Korrelation zwischen AIDS und HIV ist ein Kunstprodukt der wissenschaftlichen Definition selbst!" Solche auf nachweisbaren Fakten basierende Aussagen passen natürlich nicht in das offizielle Konzept und wären möglicherweise der mit über 2 Milliarden Dollar subventionierten "AIDS"-Forschung abträglich. Deshalb wird unverändert von einem HIV-Erreger gesprochen, den es zu bekämpfen gilt.

24 Millionen DM - für Herrn Dietrich ein "Pappenstiel"

Verständlich wird das durch die Verflechtungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft:
Wenn es einen solchen viralen Erreger gibt, braucht man nur ein Medikament oder ein Impfserum, und schon ist "AIDS" besiegt. Damit fließen dann auch die Fördermittel, und das ist nicht nur in Amerika so.

Auf dem Deutschen "AIDS"-Kongreß 1992 in Wiesbaden machte der Hamburger Experte Manfred Dietrich die geringen Forschungsgelder in Deutschland dafür verantwortlich, daß die deutschen "AIDS"-Wissenschaftler im Ausland "nicht viel gelten würde", und er bezeichnete die öffentliche Zuwendung von 24 Millionen DM im Jahr als "Pappenstiel". Allerdings mußte er auch hausgemachte Probleme einräumen. Einer der Gründe sei ebenso der ungezügelte, oft eigensinnige Wettbewerb der Forscher untereinander. Den vollmundigen Erklärungen mit Blick auf die Medien folge selten die versprochene Zusammenarbeit. Kleinliche Eifersüchteleien und Kompetenzgerangel spielten weiterhin eine verdrießliche Rolle, von der in erster Linie die Patienten den Schaden hätten (Die Zeit 3.4.92).

So haben wir also eine Krankheit, die durch Infektion vom HI-Virus verursacht sein soll, dieser Virus soll die T-Zellen vernichten, und wir haben einen solchen Virus, der in allen abgestorbenen Zellen zu finden ist, noch diese Zellen angreift.

Wir haben weiterhin teure Untersuchungsmethoden auf HIV-Antikörper, die keine spezifische Aussage über das Vorliegen dieser Krankheit machen können, und den Umstand, daß bei einem Großteil der Erkankten dieser "schuldige Erreger" nicht nachzuweisen ist. Dessen ungeachtet läuft die Forschung weiter auf Hochtouren. Die Industrie liefert alles, von den Anlagen über die Tiere bis zum Zaubermittel, der Steuerzahler wird zur Kasse gebeten, aber eben nur, wenn man die Angst vor der Infektion genügend schürt.

Auf dem weltweit größten "AIDS"-Kongreß in Washington prangerte Duesberg im Aprill 1988 die offizielle "AIDS"-Theorie als Fehlbeurteilung an, Unwahrheit und Täuschung der Öffentlichkeit an. Daraufhin wurde ihm von den so objektiv zum Wohle des Menschen arbeitenden Wisenschaftskollegen unverhohlen gedroht, man werde ihn mundtot machen, wenn er keine Ruhe gäbe.

Man gibt Duesberg recht, zieht aber nicht den logischen Schluß

Was hat er eigentlich so Entsetzliches getan, außer keine Wissenschafts-Solidarität bewahrt zu haben? Er hat den Gallo´schen Darstellungen die allgemein bekannten Forschungsergebnisse entgegengehalten und diese zur Diskussion gestellt, wie es unter qualifizierten Wissenschaftlern selbstverständlich sein sollte. Alle von ihm angeführten Fakten waren bekannt, wahr und nachprüfbar, nur seinen logischen Schlußfolgerungen daraus wollte man sich nicht anschließen. Darum wurde ihm nach seinem Auftritt die Rolle eines Wissenschafts-Aussätzigen zugeteilt. Er lebt damit und arbeitet weiter an der Aufklärung von Irrtümern und Fehlbeurteilungen seiner Kollegen.

Um aber die Stimmung in der Bevölkerung weiterhin hoch- , um die Spendenfreudigkeit der Ängstlichen weiterhin aufrecht- , und um an der Forschung weiterhin festhalten zu können, müssen natürlich auch Fortschritte verkündet werden. So ließ der französische Wissenschaftler Jean-Claude Chermann vom anglophonen "Institute of Health and Medical Research" in Marseille Anfang 1990 verbreiten, er habe nun endlich den richtigen Antikörper gegen die HI-Viren entdeckt, mit dem er deren Ausbreitung verhindern könne. Seitdem wartet nicht nur die Öffentlichkeit, sondern besonders die Kranken auf die versprochene Heilungsmöglichkeit. Im gleichen Stil verkündete eine belgische Pharmafirma 1991 den "Durchbruch" in der "AIDS"-Therapie. Der Zufall hatte als Abfallprodukt eine Substanz finden lassen, die als "gut verträglich und wirksam" bezeichnet wurde. Daß sich dieses Mittel dann als wirkungslos gegen den Erreger zeigte, wurde nie bekanntgegeben.

Gallos tolldreistes Stück

Aber auch hier leistete sich Gallo wieder das tollste Stück. Als durchsickerte, daß sein lautstark angekündigtes "Erscheinen eines Impfstoffes" auf unbestimmte Zeit verschoben werden mußte - die Gründe wurden nicht angegeben - kündigte er wenigstens ein Mittel an, das die Leiden der "AIDS"-Kranken lindern sollte. Dieses Medikament war schon seit ca. 30 Jahren auf dem Markt und wurde ohne nachweisbaren Erfolg in der Krebsbehandlung eingesetzt. Es handelte sich um das nun wieder in die öffentlichkeit gezogene Mittel AZT (Azidothymidin), das unter dem Handelsnamen Zidovudin überall verkauft wird. Auch hier hat sich Duesberg wieder unbeliebt gemacht, als er schrieb: "AZT schädigt die Blutkörperbildung in hohem Maße und zerstört die Zellen des Immunsystems. Es schädigt also genau die Abwehrfunktionen des Organismus, die als einzige die Krankheit AIDS verhindern könnten!"

Nun kann sich der Kranke aussuchen, welche Sterbeart er bevorzugen will: den Tod durch die "Therapie" mit AZT oder durch die Immunschwäche mit Folgeinfektionen. Auf alle Fälle ist nicht nachzuweisen, welche der beiden Ursachen seinen Tod herbeigeführt haben.

Einen nachhaltigen Erfolg hatte das AZT aber doch aufzuweisen; nach der Bekanntgabe einer Studie, in der es als neues Mittel gegen "AIDS" hochgelobt wurde, stiegen die Aktienkurse der englischen Herstellerfirma um über 400%! Doch auch in der Industrie geschehen noch sogenannte Wunder. Urplötzlich senkte die amerikanische Herstellerfirma den Preis einer AZT-Kapsel von $ 3.00 auf $ 1.20, was geradezu einem Sonderangebot gleichkam. Erklärbar wurde diese humane Großzügigkeit durch den Umstand, daß zwei konkurrierende kanadische Firmen den schamlos hohen Preis kritisierten und mit einer Klage drohten. Wahrscheinlich errechnete man sich auch bei einem Preis unter dieser Marke noch einen lohnenden Gewinn. Aber man braucht keine Angst um die Bilanzen dieses Unternehmens zu haben, denn die Versorgung eines "AIDS-Kranken kostet auch nach der Preisreduzierung jährlich noch über $ 10.000. Auch wenn 60% des alleine in Amerika damit erzielten Umsatzes von über 700 Millionen Dollar - also 420 Millionen $ - in Form einer weiterennnn versteckten Subvention auf öffentlichen Mitteln finanziert wird, ist das ein beachtlicher Preis!

Auf dem "AIDS"-Kongreß in Wiesbaden 1992 wurde deutlich gemacht, daß auch fünf Jahre nach der Zulassung des AZT als "AIDS"-Mittel die Erfolge höchst unbefriedigend sind und weiterhin "experimentiert" werden müsse. Gemeint ist in diesem Falle wohl: am Menschen. Man probierte jetzt einige mit dem Zidovudin verwandte Stoffe aus, wie DDI (Didesoxyinosin) und DDC (Didesoxycystin), die zwar die Vermehrung der HI-Viren hemmen würden, sie aber nicht abtöten könnten. Die Mittel zögerten den Zusammenbruch des Immunsystems nur hinaus, was außerdem mit erheblichen Nebenwirkungen erkauft werden müsse. Außerdem würde das Virus rasch eine Resistenz entwickeln und könne nach wenigen Monaten nicht mehr beeinflußt werden! (FAZ 15.04.92).

Auf dem kürzlich veranstalteten 41. Deutschen Ärztekongreß in Berlin kündigte Gallo an, ein weiteres Medikament als "neuen Therapieansatz" an, das noch in diesem Jahr im Tierexperiment an Affen "getestet" werden soll. Mit einer Anwendung beim Menschen rechne er in ca. drei Jahren. Obwohl von ihm auch dort konsequent zwischen Virusträgern und "AIDS"-Kranken unterschieden wurde und obwohl er eine "Nachweislücke" zwischen der Infizierung und der Ausbildung von HIV-Antikörpern zugab, wandte er sich scharf vor den Journalisten gegen die Duesberg´sche These, der HIV sei nicht die Ursache von "AIDS". "Duesberg ist irrational und irrt sich!" wurden seine Worte zitiert (Panorama vom 15.6.92).

Völlig sinnlose Tierversuche

Ein besonders trauriges Kapitel im Trauerspiel um "AIDS" sind die Tierversuche. Seit Jahren verkündet man "Erfolge" dieser grausamen Tierexperimentforschung und daß man bald einen Impfstoff zur Rettung der Kranken gefunden haben würde. Dabei stört es die Experimentatoren keineswegs, daß die klinische "AIDS"-Symptomatik des Menschen bei keinem vergleichsweise ausgelöst werden kann, daß das menschliche Immunsystem an keinem "Tiermodell" simuliert werden kann, daß keine im Tierversuch beobachtete Reaktion des Infektionsverlaufs auch am Menschen gefunden werden konnte und daß alle Erfahrungen der Humanmediziner über diese Krankheit den Tierexperimentergebnissen widersprechen.

Doch nicht nur wegen dieser, von anderen Infektionskrankheiten hinlänglich bekannten Unvergleichbarkeit, kann ein Impfstoff gegen "AIDS" tierexperimentell weder aussagefähig entwickelt noch getestet werden. Nach Duesbergs Interpretationen und den allgemein anerkannten immunologischen Wirkungsmechanismen kann es einen solchen Impfstoff nicht geben und er könnte noch weniger den Ausbruch der "AIDS"-Erkrankung verhindern. Man versucht also einen Impfstoff zu entwickeln, den es nicht geben kann, gegen einen Virus, der nicht die Ursache der "AIDS"-Krankheit ist?

Montagnier äußerte kürzlich zur Forschung an Affen: "Tierexperimente können kaum helfen. Makaben-Affen zum Beispiel kann der häufigste menschliche HI-Virus nichts anhaben. Sie werden nur durch ein anderes verwandtes Virus krank. Ihr Immunsystem reagiert zwar auf den HIV, die Tiere entwickeln aber keine Krankheitssymptome!" (STERN 51/91)

Doch noch weitere nur seltene angesprochene Fakten: Alle bisher verkündeten "Erfolge" in der Tierexperimentforschung wurden nicht mit dem menschlichen HIV- , sondern mit dem keineswegs identischen SIV an einer einzigen Affenart erzielt!

Wie lange mag es wohl noch dauern, bis auch wissenschaftlicherseits eingesehen wird, was dreiviertel unserer Mitmenschen mit unverbildeter Lebenserfahrung wissen? Die Komplexität des menschlichen Organismus kann am Tier weder nach naturwissenschaftlichen Kriterien erfaßt, noch können seine vielschichtigen psychosomatischen Erkankungsursachen vergleichbar reproduziert werden.

raum&zeit hat immer widersprochen

Mit wenigen Ausnahmen verbreiten die Print-Medien immer die Meinung der zahlenden Mächtigen. Doch wie die Ratten es tun, verlassen auch sie das sinkende Schiff. So hat die deutschsprachige wissenschaftskritische Zeitschrift "raum&zeit" immer der HIV-"AIDS"-Theorie Gallos und Montagniers widersprochen und wurde deshalb von der wissenschaftshörigen englischen Konkurrenz korrigiert. Nun hat sich das Blatt gewendet und nach den Eingeständnissen der beiden "AIDS"-Forscher mußte auch "nature" der Duesberg´schen Interpretation zustimmen. Unverständlich bleibt allerdings, wie lange es bei einer doch so fachkundigen Redaktion dauerte, bis sie durch die Fakten von ihrem blinden Lehrmeisterkurs ab - und auf den richtigen Weg kam. Denn Duesberg hatte schon lange die Chronologie der "AIDS"-Forschung mit folgenden Worten zusammengefaßt: "Die HIV-AIDS-These ist so voller Widersprüche, daß sich die Befürworter schon durch ihre eigenen Veröffentlichungen ad absurdum führen!"

Auch dies wurde auf dem achten "AIDS"-Weltkongreß in Amsterdam bestätigt. Für heftige Diskussionen sorgte kürzlich ein Bericht der Zeitschrift "Newsweek", der von elf mysteriösen Todesfällen mit eindeutiger "AIDS"-Symptomatik berichtete. Alle Opfer waren HIV-positiv, jedoch konnten weder HI-Viren vom Typ I, noch vom Typ II gefunden werden. Da die Meinung Duesbergs von vornherein nicht zur Debatte stand, entschloß man sich, darüber zu diskutieren, ob es ein bisher unbekanntes und noch nicht nachweisbares Virus Nr. III gäbe! Wenn man keinen Erreger I oder II findet, muß es einen dritten Typ geben!

Genauso ungeklärt blieb der von Prof. Ruitenberg angeführte Umstand, daß "nur" ca. - 30% der Babys infizierter und seropositiver Mütter ebenfalls "AIDS"-infiziert sind, während bei den restlichen 70% weder ein Virus nachgewiesen werden konnte, noch eine seropositive Reaktion.

Heftige Auseinandersetzungen gab es auch um die Gesamtzahl der "AIDS"-Infizierten, was bei den ungeklärten Unterschieden der Diagnostik kaum verwunderlich ist. Die von der WHO angeführten Zahlen von 9 bis 11 Millionen Erwachsene und ca. einer Million Kinder gingen nach Auffasung des Kongreßpräsidenten und Seuchenforschers Jonathan Mann weit an den Realitäten vorbei. Er schätzte die Zal der weltweiten "AIDS"-Kranken auf mehr als 100 Millionen.

So waren die Erfahrungen und Meinungen der ca. 10.000 Wissenschaftler aus 133 Ländern sehr kontrovers und mit wissenschaftlich belegbaren Erklärungen konnte niemand aufwarten. Auch nicht Liz Taylor, deren Anwesenheit der Tagung eine besondere Note verlieh. Einig war man sich nur darin, daß nach mehr als 10 Jahren intensiver "AIDS"-Forschung bisher weder ein Medikament noc ein Impfstoff gefunden wurde und man auch keine Aussicht sähe, die Immunschwächekrankheit heilen zu können.

Keiner kann sagen, er sei nicht informiert worden

Keiner kann sagen, er habe von diesen Widersprüchen nichts gehört. Die Veröffentlichungender Print- und TV-Medien reichen von "AIDS-Virus" über "The unheard voices", Fehldiagnose "AIDS", "AIDS-Virus - Entwarnung", "The AIDS Catch", "AIDS - Aufstieg und Fall eines Mythos" bis zu einer geplanten ZDF-Sendereihe, in der die wissenschaftliche Kehrtwendung dem Bürger verständlich gemacht werden soll. So bleibt nur noch ein bitter Nachgeschmack, daaß die beiden Forscher erst ihre Fehlleistungen eingestehen mußten, bevor die Manipulationen von ihren Fachkollegen bemerkt wurden. Ist das ein Kriterium für deren Qualifikation?

Die Wissenschaft irrt oder verirrt sich eben nie. Wenn sie heute das Gegenteil von gestern verkündet, so sind das neue Wissenschaftserkenntnisse, das Vorangegangene aber kein Irrtum. Bedauerlicherweise gereichen solche Umstände aber nicht zur selbstkritischen Qualifizierung der eigenen Wissenschafts-Theorien und zur Einsicht, auf welch wackligen Füßen diese oft stehen!

Damit bewahrheitet sich wieder einmal, was die Kritiker der Tierexperimentforschung schon immer beanstandeten und was "raum&zeit" wie folgt formulierte:

        "Die von der Wissenschaft entwickelte HIV-AIDS-Theorie und die von den Medien vielfach geschürte Massenhysterie erwiesen sich als einer der größten Wissenschaftsskandale des Jahrhunderts!"

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