Sterben in Afrika wirklich 26 Millionen an AIDS?

„AIDS“ ist im Bewusstsein der Öffentlichkeit in den Industrieländern eine Krankheit, die dabei ist, Afrika auszurotten. Alljährlich gibt es vom schwarzen Kontinent neue Rekordzahlen. Es ist von einer Pandemie, einer länderübergreifenden Epidemie die Rede. Doch in Afrika werden die Horror-Szenarien, die von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) und UNAIDS (die AIDS-Organisation der Vereinten Nationen, der UNO) publiziert werden, längst nicht für bare Münze genommen. Beispiel dafür ist der folgende Artikel aus dem „New African“ [Michael Leitner]:

Sterben in Afrika wirklich 26 Millionen an AIDS?
- Die größte Lüge des Jahrhunderts im Kreuzfeuer –
von Baffour Ankomah, veröffentlicht im „New African“, Dezember 1998
Sinngemäße Übersetzung: Michael Leitner

Am ersten Dezember ist wieder „Welt-AIDS-Tag“. Im Vorfeld dieses Datums hat das „AIDS-Establishment“ neue Zahlen zur „AIDS-Pandemie“ in Afrika veröffentlicht. Doch wie präzise sind diese Zahlen? Ein afrikanischer Arzt hält sie für die größte Lüge des Jahrhunderts und die preisgekrönte britische Journalistin Joan Shenton hält sie für das Produkt einer kranken Wissenschaft. Baffour Ankomah berichtet.

Ein Auszug aus dem Tagebuch von „afrikanischen AIDS“ für das Jahrbuch 1998: August. Französischer Forscher findet „neue Klasse“ von HIV in einer Frau aus Kamerun. Das neue Virus soll sich stark von allen anderen HIV-Arten unterscheiden. 21. Oktober. Zum Ende der Zweiten Konferenz in Tokio über die Entwicklung Afrikas (TICAD II) schaffte es der belgische UNAIDS-Mitarbeiter Peter Piot, folgenden Passus in die „Tokioter Maßnahmen zum Handeln“ zu lancieren. Bei dem Papier handelt es sich um eine Art Entwurf für die Entwicklung Afrikas im nächsten Jahrhundert: „HIV/AIDS verursacht ungeheuren Leid, Tod und einen großen Verlust an Produktivität. Von den 31 Millionen HIV-infizierten Menschen weltweit leben 21 Millionen in Afrika; 80 Prozent aller HIV-infizierten Frauen leben in Afrika. Als Konsequenz fällt die durchschnittliche Lebenserwartung, steigt die Kinder- und Säuglingssterblichkeit, ist die wirtschaftliche Entwicklung in Gefahr. Die heimtückischen Folgen von HIV/AIDS betreffen das gesamte Spektrum von Wirtschaft und Gesellschaft.“ Das Papier streift nur kurz das Thema „Malaria“, wissenschaftlich nachgewiesene häufigste Todesursache auf dem afrikanischen Kontinent. Aber warum, nach dem Versagen der AIDS-Forschung in den letzten Jahrzehnten, möchte UNAIDS nach wie vor, dass Milliarden Dollar in HIV/AIDS gesteckt werden? Was uns erschrecken sollte, sind die geringen Ausgaben für den Killer Nummer eins, die Malaria. 28. Oktober. Die wichtigste Meldung: Die Abteilung für Bevölkerungsentwicklung des UN-Dezernats für Wirtschafts- und Sozialangelegenheiten verbreitete folgende Meldung: „AIDS hat pandemische Ausmaße in vielen der 34 Staaten unterhalb der Sahara angenommen. Dort ist jeder Vierte mit HIV infiziert.“

Dieser Bericht, Teil des UN-Weltbevölkerungsbericht für 1998, enthält auch folgende Behauptung: AIDS würde die Lebenserwartung in vielen afrikanischen Ländern dramatisch beschneiden. Dadurch bliebe die Bevölkerungsentwicklung in den nächsten Jahren deutlich unter den erwarteten Zahlen. Zitat aus der New York Times, die über den Weltbevölkerungsbericht einen Artikel veröffentlichte: „In Botswana, dem am stärksten betroffenen Land unterhalb der Sahara, lag die Lebenserwartung vor fünf Jahren bei durchschnittlich 61 Jahren. Sie ist heute unter 47 gefallen, zwischen 2000 und 2005 wird sie nur noch bei 41 Jahren liegen. In Zimbabwe, wo jeder fünfte HIV-positiv ist, drückte die Todesrate das jährliche Bevölkerungswachstum von 3,3 Prozent in Jahre 1980 auf den heutigen Stand von 1,4 Prozent. Ab dem Jahr 2000 wird der Zuwachs weiter fallen, auf ein Prozent jährlich.“

Was hier vergessen wird, sind die vielen westlichen „Kondom- und Familienplanungsmissionare“, die im Rahmen massiver Aktionen unter anderem von UNAIDS nach Afrika geschickt wurden. Man muss kein Arzt sein um einzusehen, dass es weniger Neugeborene gibt, wenn mehr Kondome benutzt werden. Das hat nichts mit einem Virus zu tun. (...)

Am schlimmsten ist die Fahrlässigkeit, mit der die UNO-Organisationen mit ihren Zahlen das Image Afrikas nachhaltig schädigen. Ein Beispiel: In dem oben erwähnten Bericht der Tokioter Konferenz ist die Rede von 31 Millionen Menschen, die weltweit mit HIV/AIDS lebten; 21 Millionen davon in Afrika. Knapp zwei Wochen später kam der UN-Bevölkerungsbericht zu anderen Zahlen: „Von den weltweit 30 Millionen Menschen, die mit einer HIV infiziert sind, leben 86 Prozent, das sind 26 Millionen, in 34 afrikanischen Ländern. 91 Prozent aller durch AIDS bedingten Todesfälle der Welt kommen in diesen Ländern vor.“

Wem also sollen wir Afrikaner glauben? UNAIDS oder dem UN-Bevölkerungsbericht?

Auf der schon erwähnten Konferenz in Tokio wurde ein Papier verteilt, das „Epidemiological fact sheet on HIV/AIDS and sexually transmitted diseases" für jades afrikanische Land. Hier sind „Fakten” aufgelistet, die UNAIDS-Mitarbeiter über AIDS und Geschlechtskrankheiten Afrika gesammelt haben. Glaubt man UNAIDS, so gehen 90 Prozent der Todesfälle in Ländern unterhalb der Sahara auf das Konto von AIDS. Wäre dem so, dann wären Afrikas Friedhöfe überfüllt, der Kontinent wäre mit Friedhöfen übersäht. Dem ghanaischen Arzt Kontey-Ahulu fällt nur ein einziger Satz ein, mit dem er die UNAIDS-Zahlen kommentieren möchte: „Wo sind sie denn, die zahllosen Gräber?“

UNAIDS selbst muss seine eigenen Zahlen so unschlagbar komisch finden, dass man an obiges Faktenblatt gleich eine „Gesundheitswarnung“ anfügte: „Im Jahre 1997 und im ersten Quartal 1998 arbeitete UNAIDS eng mit afrikanischen Regierungen und Forschungseinrichtungen zusammen. Ziel war eine Neuberechnung der HIV/AIDS-Fälle. Diese Neuberechnungen basierten auf den vorhergehenden Schätzungen für 1994 und neuesten Trends der HIV-Untersuchungen in verschiedenen Bevölkerungsgruppen. „Epimodel 2”, ein vom „WHO Global Program on AIDS” entwickeltes Mikrocomputerprogramm wurde benutzt, um zu erwartende AIDS-Fallzahlen zu kalkulieren. Mit einer ähnlichen Tabellenkalkulationsmethode können die Übertragungsraten Mutter/Kind und die Anzahl von Kindern kalkuliert werden, deren Mütter an AIDS verstorben sind. Die veröffentlichten Zahlen an ‚geschätzten AIDS-Fällen’ können nicht exakt der Wirklichkeit entsprechen. Aber zur ihrer Erstellung wurde eine Methode benutzt, die genaue Annahmen produziert.“

Man achte hier auf die Worte „Schätzungen“, „Mikrocomputerprogramm“, „Tabellenkalkulation“ und dem Eingeständnis, die veröffentlichten Zahlen könnten nicht exakt der Wirklichkeit entsprechen. Das heißt doch, wir Afrikaner können beruhigt zu Bett gehen, weil die 26 Millionen AIDS-Fälle unter unseren Brüdern und Schwestern Schätzungen sind, hergestellt von einem UNAIDS-Mikrocomputerprogramm mittels Tabellenkalkulation. Diese veröffentlichen Zahlen zu HIV/AIDS haben nichts mit der Wirklichkeit auf dem afrikanischen Kontinent zu tun.

In der Vergangenheit wurden solche alarmierenden Zahlen oft benutzt, um Regierungen und anderen Institutionen mehr Gelder für AIDS-Aktivitäten der UN zu entlocken.

Deshalb, um den Glauben der Afrikaner an sich selbst zu bestärken, ist es an der Zeit, dass unsere Regierungen aus ihrer Apathie aufwachen und die Initiative ergreifen. Und zwar in einer Art und Weise, wie es die Regierung von Haiti in den frühen Achtzigerjahren machte. Da wurde fälschlicherweise behauptet, HIV stamme aus Haiti. Jetzt müssen Afrikas Regierungen das Wort ergreifen, schließlich wird behauptet, 26 Millionen Menschen würden demnächst sterben. Sollte es tatsächlich eine Pandemie geben, so sollten die Regierungen das exakte Ausmaß kennen.

Auf der TICAD II-Konferenz in Tokio ergriff auch die stellvertretende Mitarbeiterin der UN-Abteilung für Entwicklung und Bevölkerung (UNDP) auf einer Pressekonferenz das Wort. Die aus Unganda stammende Thelma Awori war so verwegen, den afrikanischen Regierungen ein „Leugnen“ der AIDS-Pandemie in ihren Ländern vorzuwerfen. Dabei ignorierte sie, das UN-Organisationen vor dreizehn Jahren prophezeiten, Uganda werde das von AIDS am schwersten betroffene Land Afrikas sein, in wenigen Jahren wäre die gesamte Bevölkerung durch die Seuche ausgelöscht.

Diese Vorhersage ist natürlich nicht Wirklichkeit geworden, in AIDS-Kreisen redet man heute statt dessen vom „ugandischen Wunder“. Doch was ist aus Ugandas „hochinfizierter“ Bevölkerung geworden? Hat man in Uganda ein Heilmittel gegen AIDS gefunden?

Im letzten Jahrzehnt haben sich diese apokalyptischen Voraussagen von Uganda nach Tansania verlagert. Später dann war erst Sambia, dann Malawi und schließlich Südafrika der Staat, der demnächst von AIDS ausgerottet werden würde.

Frau Awori, ranghoch genug, um die von der WHO publizierten Zahlen zu hinterfragen und eine Rückkehr zu wahrer Wissenschaft einzufordern, begnügt sich damit, ihre eigenen Leute zu beschuldigen, die WHO-Tabellenkalkulationen einfach nicht akzeptieren zu wollen. Dabei sollte sie wissen, dass die HIV-Hypothese zweifelhaft und die darauf basierenden HIV-Antikörpertests höchst unzuverlässig sind.

Ein afrikanischer Arzt, er hat Angst, dass seine Karriere vom AIDS- Establishment zerstört wird und deshalb namentlich nicht genannt werden möchte, kommentierte Aworis Statements mir gegenüber mit den Worten: „Es ist eine Lüge. All diese Zahlen sind Lüge, die größte Lüge des Jahrhunderts.“

Dem unparteiischen Betrachter mag es beunruhigen, dass vom AIDS-Establishment Karrieren von Menschen gezielt zerstört werden, wenn diese die HIV-AIDS=Tod-Hypothese herausfordern oder anzweifeln. Die britische TV-Produzentin Joan Shenton hat ihre eigenen Erfahrungen mit den AIDS-Establishment gemacht. Sie erstellte in den ersten zehn Jahren ihrer Tätigkeit als Medizin-Journalistin 100 Dokumentationen, bekam dafür 7 internationale Preise. Einer ihrer Berichte wurde sogar von der Britischen Medizinischen Vereinigung (British Medical Association) ausgezeichnet. In ihrem neuesten Buch, „Positively False - Exposing the myths around HIV and AIDS” (Richtig falsch – Eine Erklärung der Mythen um HIV und AIDS) geht es unter anderem um ihre Erfahrungen mit dem AIDS-Establishment. Den Leuten also, die als Wissenschaftler, Mitarbeiter von Pharmakonzernen und Angestellte im Gesundheitswesen von AIDS profitieren: „Als ich mich als Journalistin in die AIDS-Debatte einmischte und darüber zu berichten begann, war ich als Journalist unschuldig, aber zäh. Die Mauer an Gegnern, der ich gegenüberstand, war eine massive Koalition aus dogmatischen Wissenschaftlern und aus Regierungsmitgliedern, die sich verhielten wie Schafe, als sie Forschungsgelder in einer falsche und unbewiesene Hypothese steckten.“

Aber die Geschichte kann Joan am besten selbst erzählten. Es folgen Zitate aus ihrem Buch: „Die Geschichte vom HIV und die AIDS-Panik führten zu über 100.000 wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Thema. In den USA wurden seit 1984 40 Milliarden Dollar, in Großbritannien 2 Milliarden Pfund in die AIDS-Forschung gesteckt. Ein Heilmittel gibt es aber noch immer nicht. (...) Und warum ist das so? Weil das ganze Gedankengebäude um AIDS auf dem Fundament aufbaut, dass das Retrovirus HIV die Ursache von AIDS ist. Tatsache aber ist, das AIDS vor allem bei bestimmten Hochrisikogruppen auftaucht, bei denen andere Gründe für ein defektes Immunsystem vorliegen.“ (...)

„Was mit in all den zurückliegenden Jahren bewusst wurde: Die Gemeinschaft der Wissenschaftler ist nicht frei. Wissenschaft ist käuflich, einzelne, von der Lehre abweichende Wissenschaftler werden von den enormen Summen zum Schweigen gebracht, die zur Stabilisierung einer wackeligen Hypothese ausgegeben werden. (...) Politik, Macht und Geld dominieren die Forschung in einem Ausmaß, dass es unmöglich macht, eine zum Dogma gewordene Hypothese auch nur zaghaft zu hinterfragen (...)“

Ende 1992 fuhr Joan Shenton Mal mit ihrem Filmteam nach Afrika, um eine Dokumentation über AIDS zu drehen. Den Dreh hatte sie durch eine Recherchereise ein paar Monate zuvor vorbereitet. Auf die Idee, in Afrika zu drehen, hatte sie Dr. Harvey Bialy, ein AIDS-Dissident aus den USA gebracht: „Joan, es gibt keine wissenschaftliche Literatur zu AIDS in Afrika. Das ist zu Müll, und zwar zu 100 Prozent. (...) AIDS in Afrika, das sind ganz andere Krankheiten, als in den Industrieländern. (…) Die ganze Idee von afrikanischem AIDS ist krank. Ein Virus – und in jeder Region der Welt sorgt es für andere Symptome. Wir haben amerikanisches AIDS, europäisches AIDS, afrikanisches und asiatisches AIDS.“

Joan und ihr Team machten sich also auf den Weg nach Afrika, um sich ein eigenes Bild zu machen. In ihrem Film berichtet sie über zwei Studien in Ghana und der Elfenbeinküste. In beiden wurde über „AIDS ohne eine HIV-Infektion“ berichtet. 4000 Patienten in beiden Ländern hatten die „klassischen“ Symptome von afrikanischem AIDS: Gewichtsverlust, Durchfall, chronisches Fieber, Tuberkulose und neurologische Erkrankungen. Alle dieser AIDS-Patienten waren HIV-negativ.

Joan hakte bei Dr. Kevon de Cock, damals Mitarbeiter der US-Pentagon-Behörde Centres for Disease Control (CDC) nach. De Cock hatte ein Labor in Abidjan, der Hauptstadt der Elfenbeinküste. Er sollte Joan erklären, warum in seiner eigenen Studie 2.400 AIDS-Fälle erfasst worden waren, die sich alle als HIV-negativ herausstellten. De Cocks Antwort: „Wenn wir über AIDS reden, dann sollten wir das Wort AIDS schnellstens vergessen. Es geht hier um die HIV-Krankheit, okay? Es ist eindeutig, was die HIV-Krankheit ist. Jetzt sollte es Sie nicht mehr überraschen, dass eine solche Konstellation von Symptomen, Anzeichen und natürlich opportunistischen Infektionen zuweilen auch bei Menschen ohne HIV-Infektion vorkommt.“

Joan gab sich mit dieser mehr als kryptischen Nicht-Antwort nicht zufrieden und hakte nach: „Diese 2.400 Patienten wurden als AIDS-Fälle eingestuft, auch in der Literatur. Und jetzt sagen sie mir, man sollte das nicht AIDS nennen. Aber ihre Symptome waren doch identisch mit AIDS. Folglich sagen Sie doch (...) die 2.400 Menschen sind fehldiagnostiziert worden!“
De Cock: „Aber wir sprechen hier doch über die Qualität von Überwachungsdaten!“
Joan: „Die 2.400 Fälle von AIDS im Endstadium waren HIV-negativ!“
De Cock: „Tja, dann sind sie keine AIDS-Fälle. Sie sind keine AIDS-Fälle in dem Sinne, wie wir über die HIV-Erkrankung diskutieren.“
Joan: „Aber in den Dokumenten tauchen sie doch als AIDS-Fälle auf! Sie wurden als klinische AIDS-Fälle nach der für Afrika gültigen Bangui-Definition eingestuft! Fällt Ihnen der Widerspruch nicht auf?“
De Cock: „Doch. Aber jede Fall-Definition, vor allem eine klinische [die auf die Beobachtung von Symptomen aufbaut], ist halt nicht perfekt!“

Joan erinnerte sich in diesem Moment ein Statement von Dr. Martin Okot-Nwang, einen der führenden Tuberkulose-Spezialisten in Ugandas Haupstadt Kampala: „Ein Tuberkulose-Patient, der außerdem HIV-positiv ist, hat genau die gleichen Merkmale wie einer, der Tuberkulose hat, aber HIV-negativ ist: Langandauerndes Fieber, Gewichtsverlust, ständiger Husten. Aufgrund der klinischen Symptome gibt es keine Möglichkeit, zwischen den beiden einen Unterschied zu finden. Man findet nur Gemeinsamkeiten, auch bei einer Blutanalyse.“

Joan Shenton fuhr zum ugandischen Gesundheitsminister Dr. James Makumbi. Sie suchte eine Antwort auf die Frage, ob in Afrika Tuberkulose und Malaria „AIDS“ genannt werden. Seine Antwort: „Bei uns arbeiten 700 nicht zur Regierung gehörende Organisationen auf dem AIDS-Sektor. Das ist besorgniserregend, nur ein kleiner Teil von ihnen leistet gute Arbeit. Vom Großteil wissen wir gar nicht, was sie hier im Lande tun und es gibt für uns keine Möglichkeit, ihre Arbeit einer Bewertung zu unterziehen. Wir kriegen von ihnen keine Mitteilungen. Einige arbeiten nur in sehr eingeschränkten Gebieten und haben keine Ahnung, wie es im Rest des Landes aussieht.“

Spätestens nach diesem Statement kann niemand mehr überrascht sein, wenn ein Mrkiocomputer behauptet, 26 Millionen Afrikaner lebten mit HIV/AIDS!

Badru Ssemanda aus Uganda fasst alle diese Widersprüche zusammen: „Manche Menschen leben von AIDS. Sie glauben, wenn sie ihre Studien veröffentlichen und dabei übertreiben, dann käme Hilfe. Wir brauchen Hilfe, aber nicht, in dem Menschen belogen werden. Nicht, in dem eine AIDS-Verbreitung veröffentlicht wird, die vorn und hinten nicht stimmt!“


Zurück zu "AIDS"
Zurück zur Startseite (Homepage)