"HIV"-Forschung sieht es ein: Infektionsbehauptungen in Afrika fragwürdig

Vorbemerkung: Laut Fürstin Gloria sterben die Afrikaner an AIDS, weil sie so gerne "schnackseln", und das selbstredend ohne Kondom. Ich weiß gar nicht, warum die Gutmenschen sich so über die Äußerung aufgeregt haben, schließlich gilt heterosexueller Geschlechtsverkehr nach konventioneller Lehre (der gerade die gleichen Gutmenschen meistens anhängen) als Infektionsquelle Nr. 1 in Afrika. Nun gab es eine Studie, die nicht von bösen Dissidenten gemacht wurde, sondern von Leuten die HIV für existent und für die Ursache von AIDS halten, und dennoch zum Schluß kam, daß das Übertragungsrisiko von HIV (das es natürlich gar nicht gibt, DAS wäre der Weg zur korrekten Erklärung!) durch Sex auch in Afrika äußerst gering sei. Welche Folgerung die Forscher in ihrer Not ziehen ist kurios, aber lesen Sie selbst:

Quelle des engl. Abstracts

HIV-Infektionen in Subsahara Afrika nicht erklärbar mit sexueller oder vertikaler Übertragung

Gisselquist D, Rothenberg R, Potterat J, Drucker E.
Independent consultant, 29 West Governor Road, Hershey, Pennsylvania 17033, USA. david_gisselquist@yahoo.com

Eine immer größer werdende Fülle von Beweisen stellen die konventionelle Hypothese in Frage, derzufolge sexuelle Übertragung für über 90% der HIV-Infektionen bei Erwachsenen in Afrika verantwortlich ist. Unterschiede in den epidemischen Ausbreitungskurven in Afrika korrespondieren nicht mit den Unterschieden im sexuellen Verhalten. Studien von afrikanischen Paaren zeigen geringe Raten heterosexueller Übertragung, ebenso wie es in entwickelten Ländern der Fall ist. Viele Studien berichten von HIV-Infektionen in erwachsenen Afrikanern ohne sexuelle Berührungsmöglichkeit mit HIV, und in Kindern von HIV-negativen Müttern. Unerklärlich häufig ist das Auftreten von HIV bei afrikanischen Frauen in antenatalen (= vor der Geburt) und postpartum (= nach der Entbindung) Phasen. Viele Studien zeigen, daß 20% - 40% aller HIV-Infektionen von erwachsenen Afrikanern in Zusammenhang mit Injektionen stehen (obwohl die Richtung der Verursachung unbekannt ist). Diese und andere Erkenntnisse, welche die konventionelle Hypothese in Frage stellen, bis hin zu der Möglichkeit, daß HIV-Übertragung durch mangelnde Sicherheit in der medizinischen Betreuung ein wichtiger Faktor in Afrikas HIV-Epidemie sein könnte. Weitere Forschung ist angezeigt, um die Risiken von HIV-Übertragungen in der Gesundheitsfürsorge zu klären.

PMID: 12396534 [PubMed - indexed for MEDLINE]

Übersetzung Jürgen Faas, 22.12.02


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